Fensterkontakt

better.energy Fensterkontakt im Einsatz bei geöffnetem Fenster

Ein Fensterkontakt ist ein Sensor, der erkennt, ob ein Fenster geöffnet oder geschlossen ist, und diese Information an die Heizungssteuerung meldet. Wird ein offenes Fenster erkannt, kann das System den betreffenden Raum automatisch vom Heizen ausnehmen, solange gelüftet wird. So wird verhindert, dass die Heizung gegen die einströmende Kaltluft anarbeitet, was zu den häufigsten Ursachen für unnötigen Verbrauch zählt.

Was ist ein Fensterkontakt?

Ein Fensterkontakt besteht meist aus zwei Teilen, einem am Fensterrahmen und einem am Flügel, die ihre Position zueinander erfassen. Sobald sich das Fenster öffnet, ändert sich der Zustand des Kontakts, und der Sensor meldet dies der Steuerung. In funkbasierten Systemen geschieht das drahtlos und batteriebetrieben. Er ist damit ein klassischer Sensor, der einen physischen Zustand in ein Signal für die Regelung übersetzt.

Wie senkt ein Fensterkontakt die Heizkosten?

Ein geöffnetes Fenster bei laufender Heizung ist eine der häufigsten Ursachen für unnötigen Verbrauch, weil die Heizung gegen die einströmende Kaltluft anheizt. Der Fensterkontakt unterbindet genau das: Er meldet das offene Fenster, woraufhin die Steuerung den Heizkörper im Raum herunterregelt und nach dem Schließen wieder freigibt.

Manche Systeme erkennen offene Fenster zusätzlich über den plötzlichen Temperaturabfall, ein dedizierter Fensterkontakt reagiert jedoch sofort und zuverlässiger, weil er nicht auf den Temperatureffekt warten muss.

Warum sind funkbasierte Fensterkontakte einfach nachzurüsten?

Funkbasierte Sensoren benötigen keine Verkabelung und keinen Eingriff in die Bausubstanz. Sie werden am Fenster angebracht, per Batterie betrieben und über eine Funktechnologie wie LoRaWAN in das System eingebunden. Damit lassen sie sich auch in Bestands- und denkmalgeschützten Gebäuden ohne baulichen Aufwand ergänzen.

Gerade in Gebäuden mit vielen Fenstern und wechselnder Nutzung, etwa Hotels oder Schulen, ist das ein praktikabler Weg, um zusätzliches Einsparpotenzial zu heben. Der Wartungsaufwand bleibt gering, weil die Batterien solcher Sensoren je nach Nutzung mehrere Jahre halten und sich ohne Werkzeug wechseln lassen.

Bei der Montage ist vor allem auf die richtige Ausrichtung der beiden Kontaktteile zu achten, damit das Öffnen zuverlässig erkannt wird. In Räumen mit mehreren Fenstern kann je Fenster ein eigener Kontakt gesetzt werden, um den Raum genau abzubilden.