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Frühlingserwachen im Hotel: Nach der Krise ist vor der Digitalisierung

Alles auf Anfang?

Die Tourismusbranche hat weiterhin an den Folgen der Corona-Krise zu knabbern und die Personalknappheit erschwert die angespannte Situation zusätzlich. Doch eine Trendwende ist absehbar. Bevorstehende und bereits umgesetzte Lockerungen sorgen für Aufbruchsstimmung in der Branche. Auch die positive Buchungslage gibt Hoffnung auf baldige Verbesserung der Lage in den Hotels. Jetzt gilt es, sich auf den bevorstehenden Gästeansturm vorzubereiten. Digitale Lösungen stellen dabei eine wichtige Unterstützung dar und erleichtern die Arbeit im Hotel enorm. Lesen Sie in diesem Blog alles Wichtige über aktuelle und zukünftige Corona-Regelungen, die Lage der Hotellerie und Digitalisierungsansätze, die Perspektiven für Hotels und Gäste schaffen.

Öffnungsperspektiven geben Hotels Zuversicht für den Sommer

Hoteliers und Gastronomen hoffen schon länger, dass die Regierung die Corona-Regelungen so gestaltet, dass sich eine Öffnung der Betriebe wieder nachhaltig lohnt. Vor Kurzem wurden in der Bund-Länder-Konferenz endlich auch Öffnungsperspektiven für den touristischen Bereich beschlossen. Die bundesweit verbreitete 2G-(Plus-)Zugangsregelung wurde abgelöst! Seit dem 04. März 2022 gilt nun in der Gastronomie und in Beherbergungsbetrieben wieder 3G. Es haben demnach neben geimpften und genesenen auch wieder ungeimpfte Personen Zugang, wenn diese einen aktuellen Testnachweis erbringen. Für viele Hoteliers stellt dies bereits eine große Erleichterung im täglichen Geschäft dar.

Doch Bund und Länder geben noch mehr Grund zur Freude: Ab dem 20. März 2022 werden alle weitreichenden Corona-Regelungen in einem weiteren Öffnungsschritt zurückgefahren, wenn die Situation in den Krankenhäusern dies zu lässt. Die strengeren Schutzmaßnahmen werden weitestgehend enden. Dies betrifft dann ebenfalls die Zugangsbeschränkungen in Gastronomie- und Beherbergungsbetrieben. Ab diesem Zeitpunkt muss kein Nachweis beim Betreten der Hotels erbracht werden. Basisschutzmaßnahmen, wie die Pflicht zum Tragen einer Maske für gefährdete Personengruppen oder in bestimmten Einrichtungen, bleiben hingegen bestehen und tragen zu unsrer aller Sicherheit bei. Die Normalität kehrt dann zu einem großen Teil zurück und die Hotels und Gaststätten können endlich wieder alle Gäste empfangen.

Trifft jetzt die Hotspot-Regelung Hotels?

In Regionen, in denen das Gesundheitssystem zu überlasten droht, können dennoch Hotspot-Regelungen zum Tragen kommen. Test- und Impfnachweise könnten dann wieder zur Pflicht für den Zugang zu Gaststätten und Hotels werden. Damit die Prüfung der Nachweise keine zusätzliche Belastung mehr darstellt, gibt es jetzt Abhilfe: Der digitale Covid-Check von Betterspace. Beim kontaktlosen Check-In-Prozess der Hotelgäste wird der aktueller Genesenen-, Test- oder Impfstatus mittels QR-Code-Scan überprüft und vermerkt. Eine manuelle Prüfung der Nachweise ist so nicht mehr notwendig. Ein weiterer Vorteil ist, dass je nach aktueller Regelung der Hotelier Optionen mit einem Mausklick abwählen oder hinzufügen kann. 1G, 2G oder 3G. Wenn die Zugangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden, kann die Covid-Prüfung ebenfalls einfach und schnell per Klick aus dem Check-In-Prozess entfernt werden.

Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs auf Hotels

Obwohl es für die Hotels in Deutschland aktuell positiv aussieht, ist das in anderen Teilen der Welt leider nicht der Fall. Der Angriffskrieg Russlands bzw. Putins auf die Ukraine dauert weiterhin an und versetzt die Menschen vor Ort in Angst. Die Lage ist nach wie vor sehr angespannt. In Deutschland bemühen sich derweil eine Vielzahl von Menschen, die aus der Ukraine Flüchtenden zu empfangen. Auch Gastronomen und Hoteliers helfen bei der Versorgung und Unterbringung tatkräftig mit und leisten humanitäre Hilfe.

Anbieter von Serviced-Apartments unterstützen ebenfalls in dieser prekären Situation und stellen Apartments kostenfrei zur Verfügung. Mittelfristig wird auch die Frage aufkommen, wie die Geflüchteten integriert und beschäftigt werden können. Das Hotel- und Gastgewerbe kann hier eine Perspektive für Jobchancen liefern. Um in Deutschland auch tatsächlich arbeiten zu können, wird ein Aufenthaltstitel mit Arbeitsmarktzugang benötigt. Ist dieser von der örtlichen Ausländerbehörde ausgestellt, steht einer Anstellung nicht mehr viel im Weg. Sprachliche Barrieren können zum Beispiel durch Sprachkurse überwunden werden. Bemerkenswert ist, wie hilfsbereit die Branche ist, obwohl sie sich selbst noch nicht wieder vollständig erholt hat.

Einen Grund zur Freude: Die aktuelle Buchungslage der Hotels

Bis sich die Tourismusbranche wieder vollständig erholt hat, wird es wohl noch etwas dauern. Dennoch ist ein sehr positiver Trend zu erkennen, dass 2022 ein gutes Jahr für die Hotellerie werden kann. Diesen Aufwärtstrend zeigen zum Beispiel die Zahlen der TUI Group. Im Vergleich zum ersten Quartal in 2021 konnte der Umsatz in 2022 verfünffacht werden! Aber auch die Buchungen für den Sommer stimmen den Konzern positiv. Die Zahlen liegen für den Sommer 2022 aktuell bereits „über Vorkrisenniveau“, so der Vorstandsvorsitzende Fritz Joussen. Betrachtet man nur Deutschland, ist das Vorkrisenniveau leider noch nicht erreicht. Aber auch hier zeigt sich Fritz Joussen optimistisch und äußert, dass dies bald der Fall sein wird.

Der Aufschwung ist diesmal nicht nur in den deutschen Küstenregionen spürbar, wo Ferienwohnungen für den Sommer bereits knapp werden. Auch der Städtetourismus verzeichnet eine frühere und deutliche Erholung. Das Kurzreiseportal Kurz-mal-weg.de kann dies Aussage untermauern: „Bereits jetzt beträgt der Anteil an Buchungen 33 Prozent und das bei einem deutlich höheren Buchungseingangsniveau als noch in 2021“, so der Geschäftsführer Stephan Kloss. Wenn die Corona-Beschränkungen aufgehoben werden und Messen, Events und andere Veranstaltungen wieder in alter Gewohnheit stattfinden können, werden sich diese Buchungszahlen voraussichtlich noch deutlicher steigern.

Check-In Terminal von Betterspace mit digitalem Meldezettel

Inlandstourismus steigt weiter stark an

Insgesamt ist der Anteil des Inlandstourismus während der Corona-Krise stark gewachsen. Ausgelöst durch Reisebeschränkungen, Hochrisikogebieten und strengen Corona-Maßnahmen haben sich viele Menschen für den Urlaub im eigenen Land entschieden. Davon profitieren besonders die heimischen Hoteliers, denn auch dieses Jahr werden wieder viele deutsche Urlauber zu Gast in den Hotels sein. Auch die Zahlen der „Global Consumer Survey“, einer Umfrage von Statista, zeigen, dass Deutschlandreisen beliebt sind. Von den insgesamt mehr als 2000 Befragten gaben 72 Prozent an, dass sie in den nächsten 12 Monaten einen Inlandsurlaub planen.

Wenig Personal, aber jede Menge Aufgaben in der Hotellerie

Die positiven Aussichten bedeuten für Hotels, aber auch jede Menge bevorstehende Arbeit. Sie müssen sich gut auf einen Ansturm von Gästen vorbereiten. Laut der Industrie- und Handelskammer (IHK) wird die Erholung der Tourismusbranche bedingt durch den Fachkräftemangel erschwert. Es fehlt weiterhin an ausreichend Fachpersonal, um den Ansturm und die damit verbundene Arbeit zu meistern. Dabei bemüht sich das Gastgewerbe bereits attraktiver für Beschäftigte zu werden. Bessere Arbeitszeitmodelle, um eine gute Work-Life-Balance zu schaffen, und höhere Einkommen sollen dazu beitragen, wieder neue Mitarbeiter für das Gastgewerbe zu gewinnen und langfristig zu binden. Eine Unterstützung und zugleich eine Entlastung können in der schwierigen Personalsituation digitale Helfer sein.

Die richtige Vorbereitung ist alles – digitale Helfer unterstützen Hotels!

Richtig eingesetzt helfen sie, dem Personal Aufgaben effizienter zu erledigen und begeistern die Gäste im Hotel. Ein automatisierter und digitaler Check-In-Prozess trägt dazu bei, dass endlose Warteschlangen an der Rezeption vermieden werden können. So wird der Stress zu Stoßzeiten bei den Mitarbeitern gesenkt und die Freude bei den Gästen über kurze Wartezeiten gesteigert werden.

Check-In Terminal von Betterspace mit digitalem Meldezettel

Auch auf dem Hotelzimmer bieten digitale Helfer viele Mehrwerte. Über die digitale Gästemappe auf dem In-Room Tablet kommen Anfragen automatisch und schnell bei der zuständigen Person oder der Abteilung an und können im Handumdrehen bearbeitet werden. Der Gast spart sich den Gang zur Rezeption und die Mitarbeiter sparen wertvolle Zeit für die Übermittlung der Informationen. So bekommen die Hotelgäste ihre Wünsche in kürzester Zeit erfüllt. Die sich aus der Optimierung und Automatisierung ergebende Zeitersparnis kann das Hotelpersonal besser dafür nutzen, sich auf die tatsächlichen individuellen Anfragen der Gäste zu fokussieren.

Kosten und Energieverbrauch im Hotel senken

Ebenso tragen intelligente Raumsteuerungssysteme, wie das von Betterspace, zu einer Vereinfachung im täglichen Geschäft bei. Die smarte Software steuert die Heizkörper im Hotel automatisch. Dabei erkennt das System offene Fenster von allein und passt die Heizleistung an. Das bedeutet, kein Hotelmitarbeiter muss die Zimmer kontrollieren und gegebenenfalls die Heizungen herunterdrehen. Zusätzlich sorgt die intelligente Software für reduzierte Energiekosten, denn Hotels können ihren Energieverbrauch so bis zu 31 Prozent senken. Das entlastet unter Anbetracht der aktuellen Situation und der explodierenden Energiepreise die Hotels zusätzlich.

Check-In Terminal von Betterspace mit digitalem Meldezettel

Mit den richtigen digitalen Tools ist das Hotel mit wenig Aufwand bestens für die diesjährigen Gäste ausgestattet. Durch Zusatzverkaufe, die über die digitalen Helfer generiert werden können, finanziert die digitale Gästemappe schnell von selbst. Und auch die Raumsteuerung refinanziert sich durch die erzielten Einsparungen ganz von allein und obendrein profitiert auch die Umwelt von sinkenden CO²-Emmissionen. Sie sind neugierig geworden und wollen mehr erfahren? Gerne beraten Sie unsere Digitalisierungsexperten zu den Möglichkeiten, wie Sie mit digitalen Helfern hohen Kosten, knappen Personalressourcen und sinkenden Umsätzen entgegenwirken.

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