Sensor

wandsensor heizkörperthermostat wandthermostat für energiemanagement lösung better.energy sensor

Ein Sensor ist eine Komponente, die eine physikalische Größe misst, zum Beispiel Temperatur, Luftfeuchte oder den Zustand eines Fensters, und sie in ein elektrisches Signal umwandelt. Er liefert die Daten, auf deren Basis eine Steuerung ihre Entscheidungen trifft, und steht damit am Anfang jeder Automatisierung. Ohne Sensoren hätte ein System keine Information über den tatsächlichen Zustand im Gebäude und könnte nicht bedarfsgerecht reagieren, weder auf die Temperatur noch auf ein geöffnetes Fenster.

Was ist ein Sensor?

Ein Sensor erfasst einen Zustand oder eine Veränderung in seiner Umgebung und macht sie messbar. In der Gebäudetechnik übersetzt er die Realität in Daten, mit denen die Steuerung arbeiten kann. Ohne Sensoren hätte ein System keine Information darüber, was im Gebäude tatsächlich passiert, und könnte nicht bedarfsgerecht reagieren.Sie bilden zusammen mit den Aktoren die Feldebene der Gebäudeautomation.

Welche Sensoren gibt es in der Gebäudetechnik?

Verbreitet sind unter anderem:

  • Temperatursensoren für die Raum- und Heizkörpertemperatur
  • Fensterkontakte, die geöffnete Fenster erkennen
  • Feuchtesensoren für die Luftfeuchtigkeit
  • CO2-Sensoren für die Luftqualität
  • Belegungs- und Präsenzsensoren, die erkennen, ob ein Raum genutzt wird

In funkbasierten Systemen übertragen sie ihre Werte drahtlos an ein Gateway, häufig batteriebetrieben und ohne Verkabelung.

Worin unterscheiden sich Sensor und Aktor?

Ein Sensor misst und beobachtet, greift aber nicht ein. Ein Aktor führt aus und verändert einen Zustand, etwa indem er ein Ventil verstellt. In einer Steuerung arbeiten beide zusammen: Der Sensor liefert die Information, der Aktor setzt die daraus abgeleitete Entscheidung um. Erst das Zusammenspiel beider schließt den Regelkreis, in dem ein System die Umgebung erfasst, bewertet und gezielt beeinflusst.

Für die Qualität einer Steuerung ist die Sensorik dabei entscheidend, denn eine Regelung kann immer nur so gut sein wie die Daten, auf denen sie beruht. Sitzt ein Temperatursensor an einer ungünstigen Stelle, etwa in direkter Nähe zum Heizkörper oder im Zugluftbereich, liefert er verzerrte Werte, und die Regelung reagiert falsch.

In funkbasierten Systemen kommt hinzu, dass sie zuverlässig senden müssen, weshalb Reichweite und Batterielaufzeit bei der Auswahl eine Rolle spielen. Gut platzierte und passend gewählte Sensoren sind damit die Grundlage jeder wirksamen Automatisierung.