10 Highlights des Projekts
- Die better.energy Heizkörpersteuerung hat sich für Korian als eine der effizientesten und wirtschaftlichsten Möglichkeiten erwiesen, um schnell und nachhaltig Energiekosten zu senken und CO2 einzusparen.
- Auf ein Pilotprojekt folgten elf weitere Standorte in 2024, auf deren Erfahrungsgrundlage dann nochmals 42 Standorte in 2025 mit der better.energy-Lösung energetisch optimiert wurden.
- Weitere Folgeprojekte für 2026 sind bereits in Planung.
- Aktuell werden weit über 30.000 Komponenten von der better.energy-Plattform gesteuert.
- Mit der better.energy-Lösung wird die Energieeffizienz von Korian um bis zu 25 Prozent gesteigert.
- better.energy erhöht den energetischen Standard, wertet Pflegeimmobilien von Korian auf und bietet eine zukunftssichere, auf weitere Standorte übertragbare Lösung.
- Die Energieeffizienz-Lösung zur Heizkosten-Senkung von Betterspace ist nun fester Bestandteil der Dekarbonisierungsstrategie von Korian.
- In der Praxis bereits vielfach erprobt, hat Betterspace better.energy bei Korian mit Blick auf die individuellen Anforderungen ausgiebig getestet und individuell angepasst.
- Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die Investition in better.energy mit einer 15 % Förderung, unkompliziert beantragt über einen Partner von Betterspace.
- Mitarbeitende sowie Bewohner und Bewohnerinnen wurden während der gesamten Projektumsetzung informiert und umfassend abgeholt.

Bedeutung von Energieeffizienz in der Pflege
Mehr als 5,7 Millionen pflegebedürftige Menschen leben laut Statistischem Bundesamt in Deutschland, Tendenz steigend[i]. 14 Prozent davon, also rund 800.000 Personen, werden in über 16.500 Pflegeheimen betreut, darunter mehr als 11.200 mit vollstationärer Dauerpflege[ii]. Dementsprechend groß sind Energiebedarf und Energiekosten, um Bewohnerinnen und Bewohnern eine komfortable Lebensatmosphäre zu bieten. Betreiber von Pflegeeinrichtungen stehen dabei gleich vor drei Herausforderungen:
- Energie einzusparen
- Energie auf eine Art und Weise einzusparen, mit der die Kosten für Energieeffizienz-Maßnahmen in einem wirtschaftlichen Rahmen bleiben
- Den Komfort und das Wohlbefinden der Bewohner und Bewohnerinnen berücksichtigen
Über Korian
Deutschlandweit betreibt Korian insgesamt 223 Pflegeeinrichtungen, 66 betreute Wohnanlagen und 25 ambulante Dienste. Als Anbieter von Langzeitpflegeeinrichtungen, betreutem Wohnen, alternativen Wohnkonzepten sowie häuslichen Pflege- und Serviceleistungen verfolgt die Korian Deutschland GmbH das Ziel, CO2-Emissionen bis 2031 um 46 Prozent zu reduzieren, im Einklang mit den Zielen des von der SBTi validierten Übergangsplans für die Gruppe.
Korian ist Teil der Clariane SE, dem führenden europäischen Anbieter in den Bereichen Pflege, Medizinische Versorgung und Betreuung zu Hause für Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind.
Effizienz-Reserven von Bestandsimmobilien aktivieren
In vielen Pflegeimmobilien sind die Möglichkeiten zum Verbessern der Energieeffizienz längst nicht ausgeschöpft – auch ohne größere Eingriffe in die Gebäudestruktur und hohe Investitionen. Wie viele Reserven sich hier noch verbergen und wie sich diese aktivieren lassen, zeigt derzeit eines der bedeutendsten Projekte zur Dekarbonisierung in Pflegeeinrichtungen.
Das seit 2024 laufende Kooperationsprojekt von Betterspace und Korian senkt den Energieverbrauch von insgesamt 54 Standorten auf minimalinvasive Weise um bis zu 25 Prozent und wertet die Immobilien durch einen höheren energetischen Standard auf. Wie das genau funktioniert – von den ersten Schritten bis zur erfolgreichen Umsetzung in derzeit bereits 54 Einrichtungen – zeigt euch dieser Beitrag.
42 kWh weniger Energieverbrauch pro Quadratmeter
Kathleen Felix: Die Korian betreibt zwei hundert ein und zwanzig Häuser und drei und sechzig betreute Wohneinrichtungen und drei und zwanzig ambulante Dienste. Und im Bereich stationäre Pflege sind wir Mieter, aber auch Eigentümer diverser Häuser. Mein Name ist Kathleen Felix. Ich bin seit Juni zwei tausend zwanzig bei der Korian beschäftigt und seit ersten vierten zwei tausend ein und zwanzig im Energiemanagement aktiv, um dafür zu sorgen, dass unsere Organisation hinsichtlich der Energiereduktion auch das Ziel, das wir uns gestellt haben, erreichen kann. Und da wir bei der Heizungsanlage den größten Energiefresser um es mal so zu benennen haben, haben wir natürlich überprüft, wo können wir an der Heizungsanlage am besten und am effizientesten ansetzen. Better.energy ist eine IoT Plattform zur Steuerung von Heizkörpern in Nichtwohngebäuden, wobei wir uns sehr stark auf alle Gebäude konzentrieren, die Betten haben, das heißt Pflegeeinrichtungen, Senioreneinrichtungen und alles rund um Beherbergungsbetriebe wie Hotellerie. Ich bin Benjamin Köhler, Gründer und Geschäftsführer von Betterspace. Und bei Betterspace bin ich übergeordnet verantwortlich für alles, was in Richtung Kundenorientierung zu tun hat. Und in dem gemeinsamen Großprojekt für Korian war ich eher in einer übergeordneten Rolle tätig. Das heißt die Abstimmung mit der Geschäftsführung und die übergeordneten Abstimmungen mit der Projektleitung. Mein Name ist Mischa Böhme. Ich bin bei Betterspace beschäftigt und zwar als Key Account Manager. Und innerhalb des Projektes bin ich im Prinzip der erste Ansprechpartner gewesen für das Projektmanagement, für die Umsetzung und für die Koordination innerhalb des Projektes. Die Möglichkeit mit better.energy sind natürlich umfassend, gerade auch für Korian und für Großunternehmen und auch für andere Pflegeeinrichtungen. Man kann den Energieverlauf in den Häusern, in den Zimmern beeinflussen. Man kann seine Ziele Einsparung an CO2, Reduktion der Heizkosten sehr, sehr gut damit umsetzen. Und dabei ist das System maximal flexibel. Man kann Einstellungen, man kann Regelsets global für das ganze Haus festlegen. Man kann aber auch bis in jeden einzelnen Raum hinein Regelsets festlegen, was natürlich dann auch wichtig ist für den Komfort der Bewohner und natürlich auch für die Entlastung der Mitarbeiter, weil man nicht dauernd eingreifen muss, sondern das System automatisiert, die Wohlfühl und Wunschtemperatur entsprechend einstellt. Better.energy ist an sich eine Softwareplattform. Also wir von betterplace stellen die Softwareplattform bereit und arbeiten in diesem Projekt mit der Hardware von dnt zusammen. Dnt ist ein Anbieter von Lorawan Hardware und ein Experte im Bereich von smarten Thermostaten und es kommen hier zwei verschiedene Heizkörperthermostate zum Einsatz. Einmal nicht steuerbare Thermostate, sogenannte Behörden Thermostate, die vor allem in den Fluren eingesetzt werden und in den Bewohnerzimmern werden steuerbare Thermostate eingesetzt, mit großem Display, mit großen Tasten einfach zu bedienen für die Bewohner. Kombiniert wird das an manchen Stellen auch noch mit Wandthermostaten und das ist so die Produktpalette, die wir einsetzen. Von unserem Partner dnt. Zudem gehen wir auch mit Ihnen gemeinsam in die Produktweiterentwicklung, optimieren die Thermostate so, dass sie wirklich passend auf die Bedürfnisse unserer Kunden angepasst werden. Better.energy und die eingesetzten Thermostate von dnt lassen sich ohne bauliche Maßnahmen umsetzen. Das bedeutet, die können einfach getauscht werden. Die herkömmlichen Thermostate werden abgeschraubt und die neuen LoRaWAN Thermostate werden angeschraubt. Das kann während des laufenden Betriebs erfolgen und ist eine sehr einfach umzusetzende energetische Maßnahme im Vergleich zum Beispiel von einem Fenstertausch, von der Dämmung, wobei ich meistens das Haus schließen müsste und was deutlich länger dauert. Die Entscheidung, mit Betterspace in die Optimierung unserer Gebäude zu gehen, ist daraus resultierend, dass wir keine baulichen Veränderungen einbringen müssen mit der Implementierung des Heating Management Systems und das ist eine sehr effiziente Lösung gewesen für uns. Zum derzeitigen Zeitpunkt haben wir vier und fünfzig Häuser. Ausgestattet mit roundabout dreißig tausend Komponenten handelt es sich um Fensterkontakte und Thermostate. Mein Name ist Luca Theresia Jahn Ich bin die Einrichtungsleitung vom Zentrum für Betreuung und Pflege am Jahnpark hier in Altenburg. Der Komfort der Bewohnenden ist auf jeden Fall gesteigert worden, in der Form, dass weniger, ich sag jetzt mal, Zwischensteuerung erforderlich ist. Bedeutet also, dass die Wohlfühltemperatur von allen Personen voreingestellt werden kann zu der jeweiligen Tageszeit, zu dem jeweiligen, zu der jeweiligen Tagesstruktur, die derjenige auch einfach gewöhnt ist. Wann gehe ich ins Bad, wann setze ich mich ins Wohnzimmer, wann lege ich mich ins Bett? Dass das alles voreingestellt werden kann und nicht immer wieder eine Pflegekraft dazugerufen werden muss, um das ja händisch steuern zu müssen. Großartige Bedenken vor der Einführung oder bei der Einführung des Systems gab es eigentlich nicht. Die einzigen Bedenken, die man vielleicht sagen kann, sind eher die der Bewohnenden. Also im Sinne von kommt unser doch betagtes und hochbetagtes Klientel mit der Technik zurecht. Dass die Kolleginnen und Kollegen der Pflege und der Haustechnik damit zurecht kamen, war unstrittig, weil das System einfach verhältnismäßig selbsterklärend ist und relativ intuitiv steuerbar. Ich bin Dirk Junghans bei der Haustechnik hier im Zentrum für Betreuung und Pflege am Anfag in Altenburg angestellt. Seit zweieinhalb Jahren, also im Vorfeld, war eine Fremdfirma im Haus. Die haben das LoRaWAN installiert. Better.energy hat das mit aufgegriffen und hat dann in allen Bewohnerzimmer und in allen Bädern, in öffentlichen Bereichen, in der Verwaltung also jedes Thermostatköpfchen halt ausgetauscht und seitdem läuft das halt. Ich gehe, wenn ich auf Arbeit komme und am Rechner bin, meine Emails checke, gucke ich ganz kurz aufs Dashboard, ob alle online sind. Wenn irgendwo Störungen sind, gehe ich gezielt darauf hin und wenn es von unten zu beheben geht vom Dashboard aus behebe ich das von hier und sonst gezielt dran und läuft. Also für mich geändert so gut wie, Klingt komisch, ist aber so, hat sich eigentlich nichts geändert. Das Einzige, was ich jetzt mitkriege ist Gasverbrauch geht nach unten und ich habe damals immer mal ab und zu Problemchen gehabt, dass hieß, Heizung wird nicht warm. Das fällt jetzt derzeit aus. Ohne Probleme. Wir sehen jetzt von hier unten, Geht die Heizung, geht die Heizung nicht. Was mir vorher bloß mit direktem gezielten Anlauf gefunden haben. Die Zusammenarbeit mit der Betterspace kann ich als unglaublich transparent, produktiv und auf einer Vertrauensebene beschreiben. Wir haben von Anfang an uns sehr offen über die Thematik ausgetauscht. Aufkommende Sachverhalte, die gelöst werden mussten, werden umgehend gelöst. Kurze Dienstwege Ich erreiche stets jemanden aus dem Hause und die Lösung des Problems, welches aufgetreten ist, wird auch umgehend abgestellt.
Zielsetzung des Dekarbonisierungsprojekts ist die signifikante Verkleinerung des CO2-Fußabdrucks von Korian. Der Betreiber von 223 Pflegeeinrichtungen und 66 betreuten Wohnanlagen in Deutschland strebt bis Ende 2025 eine Senkung seines Energieverbrauchs an allen Standorten von gemessenen 175 kWh pro Quadratmeter auf 133 kWh pro Quadratmeter an.
„Um eine hohe Wirtschaftlichkeit mit ambitionierten Dekarbonisierungszielen zu vereinen, hat der Pflegespezialist Korian eine effiziente und schnell umsetzbare Lösung gesucht mit einer Amortisationszeit zwischen drei und fünf Jahren“, erklärt Benjamin Köhler, Geschäftsführer Betterspace. „Mit better.energy können wir das leisten und liefern eine wichtige Maßnahme, um flächendeckend Energieverbrauch, CO2-Emissionen und – nicht zu vergessen – auch die Kosten nachhaltig zu senken.“

©Betterspace GmbH
Nachhaltigkeitsziele von Korian:
- Energieverbrauch: Senkung von 175 kWh/m2 auf 133 kWh/m2
- Zeitraum: Anfang 2024 bis Ende 2025
- Amortisationszeit: 3 bis 5 Jahre
- CO2-Reduktion bis 2031: – 46 % im Einklang mit den Zielen des von der SBTi validierten Übergangsplans
- Wichtiger Beitrag zur europaweiten Low-Carbon-Roadmap der Clariane SE
SBTi kurz erklärt
Die Science Based Targets initiative (SBTi) ist ein globaler Standard, der sicherstellt, dass Unternehmens-Klimaziele mit der Klimawissenschaft und dem 1,5-°C-Pfad übereinstimmen. Unternehmen lassen Ziele von der SBTi prüfen und validieren. Als verbindlicher und internationaler Rahmen, sorgt er für mehr Glaubwürdigkeit und klare Leitplanken für die Dekarbonisierung. Dabei findet eine jährliche Überprüfung der Unternehmen statt. Dabei liegt der Fokus auf der Emissionsreduktion, also echten Einsparungen und nicht auf dem Kompensieren.
Heizkosten senken: cloudbasiert, kabellos, kosteneffizient
Entschieden hat sich Korian für die better.energy-Lösung von Betterspace mit ihrer modernen Kombination aus cloudbasierter, leicht zu bedienender und funktionaler Software für mehr Energieeffizient. Die better.energy Plattform bietet einen kabellosem LoRaWAN-Funkstandard und steuert im laufenden Projekt mehr als 30.000 LoRaWAN-Komponenten, zu denen unter anderem smarte Heizkörperthermostate zählen.
Als Gesamtlösung ist better.energy unbegrenzt skalierbar, wie das Dekarbonisierungsprojekt von Betterspace und Korian verdeutlicht. Begonnen hat dieses 2024 mit einem Piloten, bei dem sich im kleinen Maßstab zunächst zeigte, welche individuellen Anforderungen für Korian wichtig waren und welches Energieeinsparpotenzial mit better.energy erreicht werden konnte. Basierend auf den ersten Erfahrungen wurden daraufhin die nächsten Standorte energieeffizient und minimalinvasiv mit better.energy energetisch optimiert – kabellos und kosteneffizient, ohne größere bauliche Eingriffe.
Schnelle Ergebnisse bei Unternehmens-Klimazielen
Eine Herausforderung, die Korian mit vielen Pflegeeinrichtungen hierzulande teilt, ist der verhältnismäßig hohe Anteil an mehrere Jahrzehnte alten Bestandsimmobilien, deren Energiestandards sich nicht auf dem Niveau von Neubauten bewegen. „Da wir unsere Klimaziele sowohl kurz- als auch langfristig umsetzen wollen, war es für uns zunächst einmal wichtig zu sehen, wie wir unsere Bestandsgebäude so schnell und so kostengünstig wie möglich energetisch optimieren konnten“, sagt Kathleen Felix, Senior Energie Managerin bei Korian. „Thermische Sanierungen an der Gebäudehülle bedeuten in der Regel hohe Investitionen, verbunden mit langen Amortisationszeiten, und sind im laufenden Betrieb oft nicht umzusetzen. Gerade wenn große Einschnitte in Unternehmensprozesse und ein Verlust von Lebenskomfort unserer Bewohnerinnen und Bewohner vermieden werden soll.“

Das war bei der Umsetzung wichtig
Mit dem Pilotprojekt und dem anschließenden Rollout der better.energy-Lösung an insgesamt 54 Standorten von Korian leistet das Dekarbonisierungsprojekt einen essenziellen Beitrag zur Reduktion der Treibhausemissionen aus Energie des Pflegespezialisten. Für die Umsetzung hat Korian ein klares Anforderungsprofil formuliert.
Anforderungsprofil von Korian:
- Schnelle Umsetzung einer erprobten Lösung
- Keine bis minimale bauliche Veränderungen
- Belastungsfähige Erkenntnisse zur Einsparung in einzelnen Objekten
- Zukunftssicherheit der Investition und Übertragbarkeit auf weitere Gebäude
- Sofortiger Beitrag zur Energieeinsparung und Erreichung der Klimaziele des Unternehmens
Zentral gesteuert für dezentralen Komfort
Die technische Umsetzung der Lösung von Betterspace unterstützt dabei, die hoch gesteckten Ziele von Korian in kürzester Zeit zu erreichen. Das reibungslose Ineinandergreifen von funkbasierter Heizkörpersteuerung per offenem LoRaWAN-Funkstandard und modernen Heizkörperthermostaten sowie die effiziente Übertragung von Telemetriedaten per Open-API-Plattform von better.energy legt die Basis für eine regelbasierte Einzelraumsteuerung.

Dank der cloudbasierten Software lassen sich zentral gesteuert an allen Standorten Temperaturgrenzen festlegen, offene Fenster erkennen, Wunschtemperaturen zurücksetzten und Zeitpläne erstellen. Für individuelles Wohlfühlen sind Bewohnerinnen und Bewohner jederzeit in der Lage, die Raumtemperatur auch manuell nachzujustieren. Neben den bereits vielfach von Betterspace erprobten Lösungen wurden bei Korian auch einige Besonderheiten umgesetzt.
Technische Besonderheiten von Korian:
- Integration bestehender LoRaWAN-Netzwerke in better.energy
- Optimierung von Rollout und Prozessen für maximalen Bewohnerkomfort
- Darstellung der LoRaWAN Gateways von Clariane in der better.energy Plattform
- Zweiwöchige Regeltermine zur kontinuierlichen Prozessoptimierung
- Geplant: API-Integration zur Anzeige ausgewählter Daten in der Betterspace-Plattform
- Geplant: Nutzung der Open API u.a. für die Integration von Sensordaten in weitere Systeme

©Korian Deutschland GmbH
15% BEG-Förderung auf alle Einmalkosten
Für eine zusätzliche, sehr willkommene Entlastung auf der Kostenseite hat die erfolgreiche Beantragung der BEG-Förderung in Höhe von 15 Prozent auf die einmaligen Kosten sowie die ersten laufenden Kosten gesorgt. Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützt die Investition in das System.
Mitarbeitende von Korian in Management und Technik wurden im gesamten Projektverlauf des Förderantrags so wenig wie möglich beansprucht. Maßgeblich dazu beigetragen hat der Betterspace Full-Service-Ansatz von der Erstberatung bis zur Begleitung des Förderantrags durch kompetente Partner zu fixen Rahmenvertragskonditionen.
better.energy verändert Energie-Wahrnehmung und führt zur Entlastung für Mitarbeitende
Über die ökologischen und ökonomischen Vorteile der better.energy-Lösung hinaus stellte sich noch ein weiterer positiver Nebeneffekt ein: die verbesserte Wahrnehmung des Themas Energieeffizienz innerhalb der gesamten Organisation von Korian. „Durch die sichtbaren Erfolge und die klaren Einsparpotenziale ist das Bewusstsein gestiegen, dass Energieeffizienz nicht nur ökologische, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Vorteile bringt“, so Felix. „Mitarbeitende erkennen, dass die Umstellung auf smartere Systeme den Komfort für Bewohner und Personal erhält oder sogar verbessert, während wir gleichzeitig Ressourcen schonen.“
Ein entscheidender Erfolgsfaktor war die frühzeitige Einbindung der Mitarbeitenden vor Ort. Durch gemeinsame Kickoffs mit den Teams sowie Schulungen vor Ort und remote wurde sichergestellt, dass alle Beteiligten jederzeit zu der Projektumsetzung abgeholt waren.

Fazit und Ausblick
In 2026 wird die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Korian und Betterspace weiter ausgebaut. Geplant ist die Umsetzung der better.energy Heizkörpersteuerung in weiteren 70+ Korian-Standorten. Dieses Projekt unterstreicht nicht nur die Wirtschaftlichkeit der Lösung, sondern beweist auch die einfache Skalierbarkeit der better.energy-Plattform über mehrere Standorte und zehntausende Komponenten hinweg.
Benjamin Cabanes, Member of the Korian Germany Management Board und Chief Real Estate Officer, macht klare Vorgaben: „Unser erklärtes Ziel für Ende 2025 ist es, den Energieverbrauch an allen Standorten auf 133 kWh pro Quadratmeter und Jahr zu senken. Ausgangspunkt hierzu war ein Energieverbrauch von 175 kWh pro Quadratmeter im Jahr 2021. Das neue Ziel für 2026 wird über das Climate Committee noch final festgelegt. Korian treibt verschiedene Maßnahmen zur Erreichung der Ziele voran, wobei sich die better.energy-Lösung als eine der wirtschaftlichsten erwiesen hat, neben anderen Hebeln wie dem Kauf kohlenstoffarmer Energien und wir freuen uns mit Betterspace einen verlässlichen Partner für die Projektumsetzung gefunden zu haben.“
Auch Benjamin Köhler, Geschäftsführer von Betterspace, zieht ein Fazit zu der bisherigen Zusammenarbeit „Die Ausstattung von 54 Standorten mit über 30.000 Komponenten war natürlich eine Herausforderung, die wir jedoch gerne angenommen haben. Zeit gespart und Ressourcen geschont hat dabei vor allem auch die gute Zusammenarbeit der Projektteams von Korian und Betterspace, sowie das individuell auf die Wertschöpfungskette von Korian abgestimmte Projektmanagement. Letztendlich hat das Projekt auch die Skalierbarkeit unserer better.energy Plattform gezeigt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit – auch in 2026.“
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Quellen:
- [i] Statistisches Bundesamt: Pressemitteilung – 5,7 Millionen Pflegebedürftige zum Jahresende 2023: https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/12/PD24_478_224.html
- [ii] Statistisches Bundesamt: Pflegeheime und ambulante Pflegedienste: https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Gesundheit/Pflege/Tabellen/pflegeeinrichtungen-deutschland.html



















