Zusammenfassung
Die moun10 Jugendherberge in Garmisch-Partenkirchen optimiert ihren Energieverbrauch durch das intelligente Energiemanagement-System better.energy. Die Lösung reduziert nicht nur die Betriebskosten, sondern sensibilisiert auch die Gäste für einen bewussten Umgang mit Energie, indem sie etwa die Heizleistung bei offenen Fenstern automatisch senkt. Dank der einfachen Installation und der automatisierten Steuerung von Heiz- und Kühlsystemen konnte die Jugendherberge ihre Energieeffizienz deutlich steigern, die Lastspitzen senken und den Komfort für Gäste und Mitarbeitende verbessern.
Energieoptimierung spielt in allen Gebäuden eine wichtige Rolle, da bilden auch Jugendherbergen keine Ausnahme. Wir haben uns daher mit Kevin Kirschke, Herbergsleiter der moun10 Jugendherberge um uns über die Themen Nachhaltigkeit, Energieeffizienz und die intelligente Heizkörpersteuerung better.energy auszutauschen. Er gewährt spannende Einblicke in die Entwicklung des Energieverbrauchs in der Jugendherberge und erzählt, wie man hier über die letzten Jahre messbare Erfolge erzielen, Lastspitzen senken und Kosten reduzieren konnte.
Erfolge von better.energy im Überblick
- Senkung der Grundlast um 62,2 %: Die Anschlussleistung bei den Gemeindewerken wurde von 172 kW auf 65 kW reduziert.
- Jährliche Einsparungen über 3.500 €: Durch die Reduktion der Grundlast spart die Jugendherberge zusätzlich Kosten.
- Senkung des Verbrauchs pro Übernachtung um 40,9 %: Der Fernwärmeverbrauch pro Übernachtung sank (Januar 2023 bis Januar 2025) von 10,28 kWh auf 6,08 kWh.
- Nachhaltig gesteigerte Energieeffizienz: Die Energieeffizienz im Tagesbetrieb (pro Gast) konnte nachhaltig gesteigert werden.
- Erhöhter Gäste-Komfort: Das System passt die Temperaturen automatisch an die tatsächliche Belegung an.
- Entlastung des Personals: Die automatische Steuerung entlastet die Mitarbeitenden von der manuellen Kontrolle und Einstellung der Heizungen.
Seit 2021 ist Kevin Kirschke Herbergsleiter der Jugendherberge, welche vom Deutschen Jugendherbergswerk Landesverband Bayern e.V. betrieben wird. Das Gebäude wurde 2018 neu gebaut und anschließend vom bayerischen Jugendherbergswerk gepachtet. Neben dem klassischen Angebot von Übernachtung und Frühstück, verzichtet das Team auf ein Angebot von warmen Speisen und fährt damit ein etwas anderes Konzept, als man es von Jugendherbergen vermeintlich gewohnt ist.
Aufgrund der zentralen Lage in der Alpenstadt finden die Gäste genügend Auswahl an Restaurants, Bistros und Imbissen. Stattdessen fokussieren sie sich hier lieber auf ein nachhaltiges Unternehmenskonzept und das spiegelt sich in vielen Details wider.
Nachhaltigkeit als Schlüsselfaktor in Jugendherbergen
„Nachhaltigkeit spielt seit jeher eine wichtige Rolle in der Philosophie von Jugendherbergen und ist fest verankert in unserem Konzept.“, so Kirschke. Er und sein Team legen viel Wert auf Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Besonders die nachhaltige Energieverwendung, umweltfreundliche Verpflegung und der Erhalt des Gebäudes liegen ihnen am Herzen. Ein großes Ziel ist es, den Energieverbrauch so effizient wie möglich zu gestalten. Allerdings ist das oft leichter gesagt als getan.
Die moun10 Jugendherberge in Garmisch-Partenkirchen
Die moun10 Jugendherberge kombiniert modernen Komfort mit alpenländischem Charme und bayerischer Lässigkeit. Sie ist ideal für Outdoor-Enthusiasten, Familien, Klassenfahrten und dank des Tagungsraumes auch für Geschäftsreisende. Zu den Highlights gehören eine Panorama-Sauna mit direktem Blick auf die Zugspitze, ein Fitnessraum, und ein Fahrrad- sowie Skikeller.
Es gibt 192 Betten in 53 Zimmern, die von Einzel- bis Sechsbettzimmer reichen. Die Jugendherberge ist zentral gelegen in Garmisch-Partenkirchen, bietet zahlreiche Freizeitmöglichkeiten in der Umgebung und eignet sich perfekt für einen erholsamen und aktiven Aufenthalt.

Energie so effizient wie möglich nutzen
„Für uns ist es wichtig, die Energie, die wir verbrauchen so effizient wie nur möglich zu nutzen und unseren Energieverbrauch zu senken. Bisher konnten wir nur den Energieverbrauch für den Betrieb unserer Jugendherberge steuern. Auf den Energieverbrauch, der durch unsere Gäste verursacht wird, hatten wir keinen Einfluss. Mit der Energiemanagement-Lösung better.energy ist dies nun anders. Wir optimieren jetzt mit der smarten Software direkt den Energieverbrauch, der durch unsere Gäste verursacht wird.“, erklärt Kirschke.
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Mehr Bewusstsein für den Klimawandel schaffen
Der Klimawandel ist real und das Team der moun10 Jugendherberge ist sich dessen bewusst. Daher war eine der ersten Zielsetzungen mit better.energy, den Energieverbrauch zu reduzieren und die hohen Energiepreise abzufedern. Zusätzlich sollen auch die Gäste sensibilisiert werden. Auch dies gelang mit better.energy. Denn die Software erkennt in Verbindung mit den LoRaWAN-Fensterkontakten, wenn Fenster geöffnet werden und reduziert dementsprechend die Heizleistung.
Die Jugendlichen und ebenso alle anderen Gäste werden darauf hingewiesen, dass das Zimmer kalt wird, wenn sie das Fenster offenlassen. „Wir können unsere Gäste so ein Stück weit erziehen und sensibilisieren, mehr auf ihren Energieverbrauch zu achten. Damit schaffen wir durch better.energy mehr Bewusstsein für den sinnvollen Umgang mit Energie.“, erklärt Kevin Kirschke.

Kooperation mit Betterspace
Die Entscheidung für die Zusammenarbeit mit Betterspace fiel Kirschke und seinem Team leicht. „Wir sind bei der Recherche nach einem Energiemanagement-System sehr schnell auf Betterspace gestoßen.“, so Kirschke.
„Die einfache Installationen, die Anbindung an unser PMS-System, der große Erfahrungsschatz von Betterspace haben uns überzeugt. Wir haben schnell gemerkt, dass unsere Probleme und Herausforderungen wirklich verstanden wurden und dass sie mit better.energy eine Lösung anbieten, die perfekt zu uns passt. Die Zusammenarbeit mit Betterspace verlief reibungslos. Die Mitarbeiter waren stets hilfsbereit, die Lieferung war zuverlässig, wir sind sehr zufrieden “, ergänzt Kirschke.
Mehr Komfort und verbesserte Betriebsabläufe
Durch die Anbindung an das PMS-System, werden die Räume nun automatisiert klimatisiert. Das verbessert die Energiebilanz der Jugendherberge deutlich und entlastet zudem die Mitarbeitenden. Denn ein weiterer entscheidender Vorteil hat sich nach der Installation schnell bemerkbar gemacht. Früher musste vor der Anreise immer ein Mitarbeitender in jedes Zimmer und die Heizung aufdrehen. Das macht die Software jetzt automatisch.
„In unserem Tagungsraum haben wir früher meistens bereits einen Tag vor der Nutzung die Heizung aufgedreht, damit dieser warm wird. Jetzt passiert das automatisch. Und hat mal jemand vergessen die Belegung anzugeben, dann können wir auch von Zuhause oder unterwegs über den Webzugang auf better.energy zu greifen. Das ist wirklich klasse.“, freut sich Kirschke.
Auch in den Aufenthaltsräumen sorgt das intelligente Energiemanagement-System für wohlige Temperaturen und nimmt den Mitarbeitenden Arbeit ab. „Gerade in großen Räumen, wie unseren Aufenthaltsräumen, war die Temperatur nur schwer zu halten, wenn immer sehr schnell viele und dann wieder weniger Gäste anwesend waren. Dann musste immer ein Mitarbeiter die Thermostate auf oder zu drehen. Hatte man keine Zeit, war es schnell mal zu warm oder zu kalt. Das entfällt mir better.energy und verbessert den Betriebsablauf spürbar.“, so Kirschke.

Schnelle und einfache Installation
Die Netzwerk-unabhängige Integration von better.energy erleichterte die Umsetzung erheblich, da keine komplizierten Netzwerksicherheitsmaßnahmen notwendig waren. „Wir konnten better.energy schnell und einfach in unserer Jugendherberge installieren. Unsere beiden Hausmeister haben die LoRaWAN-Thermostate einfach während des laufenden Betriebs getauscht.“, sagt Kirschke. Dadurch konnte schnell und effektiv agiert werden.
better.energy sorgt für positive Ergebnisse in der Jugendherberge
In der moun10 Jugendherberge wird mit Fernwärme geheizt. Da Fernwärme sowohl das Wasser als auch die Heizkörper erwärmt, ist eine exakte Bezifferung der Einsparungen nur sehr schwer möglich. Dennoch liefern die Verbrauchsanalysen eindeutige Belege für den erfolgreichen Einsatz der intelligenten Heizkörpersteuerung better.energy.
Der größte finanzielle Erfolg wurde bei der Senkung der Anschlussleitung erzielt. „Wir haben eine neue Berechnung der Anschlussleistung durch ein Ingenieurbüro durchführen lassen und konnten diese anschließend beim Energieversorger drosseln lassen. Die Auswertung des Energieverbrauchs unter Beachtung der Zimmerauslastung zeigte, dass better.energy unsere Lastspitzen gesenkt hat.“, erklärt Kirschke. Das Ergebnis ist direkt spürbar: „Wir konnten die Grundlast bei den Gemeindewerken von 172 kW auf 65 kW reduzieren und sparen dadurch zusätzlich über 3.500 Euro pro Jahr.“
Auch der tatsächliche Verbrauch pro Gast ist mit better.energy messbar gesunken. „Analysen zeigen, dass der Fernwärmeverbrauch in den Jahren seit Einführung von better.energy deutlich gesunken ist. Im Januar 2023 lag der Verbrauch noch bei 10,28 kWh pro Übernachtung, im Januar 2025 nur noch bei 6,08 kWh bei vergleichbarer Temperatur und Auslastung,“ bestätigt Kevin Kirschke. Innerhalb von nur zwei Jahren ist der Fernwärmeverbrauch pro Übernachtung um rund 40 Prozent zurückgegangen. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass die Energieeffizienz im Tagesbetrieb nachhaltig gesteigert werden konnte.
Neben dem sinkenden Verbrauch, verbessert better.energy außerdem den Alltag in der Jugendherberge für Gäste und Personal. Das System passt die Temperaturen in den Aufenthalts- und Tagungsräumen sowie Gästezimmern automatisch an die Anzahl der anwesenden Personen an, was den Komfort erhöht und die Mitarbeitenden entlastet.
Großes Weiterentwicklungspotenzial und immer neue Funktionen
Die moun10 Jugendherberge zeigt eindrucksvoll, wie durch den Einsatz der Energiemanagement-Lösung better.energy nachhaltige Energieoptimierung und gesteigerter Komfort erreicht wurden. Kevin Kirschke und sein Team setzen mit ihrem nachhaltigen Unternehmenskonzept neue Maßstäbe und zeigen, dass sich Umweltbewusstsein und Gästezufriedenheit bestens ergänzen können.
„Wir sind sehr froh, mit Betterspace einen tollen Partner in Sachen Energiemanagement gefunden zu haben. Das System funktioniert stabil und macht genau das, was es machen soll. Zudem entwickelt Betterspace die Lösung ständig weiter, was uns von der Zukunftsfähigkeit von better.energy absolut überzeugt. Ein Beispiel hierfür sind die neuen Modus-Einstellungen. So kann ich im Sommer auf Knopfdruck alle Thermostate ausschalten. Man merkt einfach, dass sich hier viele Gedanken gemacht werden und man die Probleme im Beherbergungsgewerbe verstanden hat.“, schließt Kirschke.



















