Keyfacts im Überblick:
- Power-User am Werk: Thomas Schwertfirm nutzt better.energy deutlich intensiver als der Durchschnitt – das führt zu neuen Möglichkeiten und deckt Optimierungspotentiale auf, die dann gemeinsam behoben werden.
- Messbar statt Marketing: Entscheidungen beruhen auf Rechnungen, Verbräuchen und Müllmengen, nicht auf Labels.
- Komfort + Effizienz: Automatisierte Profile und Fenstererkennung entlasten Housekeeping, die Datenlage macht Steuerung planbar.
- Sauberer Rollout: Vom Pilottest zum Vollausbau – vieles inhouse umgesetzt, mit klarer Priorität auf Montagequalität.
- Support auf Augenhöhe: Enge, konstruktiv-kritische Zusammenarbeit mit dem Betterspace-Team – schnell, lösungsorientiert, respektvoll.
- Kontinuierliche Verbesserung: Praxisfeedback fließt zurück in Hardware- und Software-Feintuning – „vom Betrieb für den Betrieb“.
Das Hotel Schwertfirm
Das Hotel Schwertfirm in München ist ein Familienbetrieb in zweiter Generation, der seit 1989 erfolgreich Hotellerie betreibt. Für Inhaber Thomas Schwertfirm ist das Thema Nachhaltigkeit keine moderne Marketing-Strategie, sondern tief in der Unternehmensphilosophie verwurzelt.
| Kriterium | Details |
|---|---|
| Häuser | 3 Gebäude in massiver Ziegelbauweise (ab 1989) |
| Zimmer | 71 |
| Heiztechnik | 2 Gasthermen, 2 Heizkreisläufe |
| Gäste-Mix | Schwerpunkt Geschäftsreisende (Mo–Fr) |
| Digitalisierung Heizen | Start 2019, heute better.energy mit LoRaWAN und Fensterkontakten |
| Betriebsprinzip | Nachhaltigkeit aus Überzeugung, Erfolge über Rechnungen und Verbräuche belegt |
Haltung vor Hype: Nachhaltig, weil’s sich rechnet
„Wir verschwenden nichts – weder Plastik, noch Wasser, noch Strom oder Gas. Das ist kein Trend bei uns, das ist seit Jahren gelebte Praxis“, sagt Inhaber Thomas Schwertfirm. Messbar wird das im Alltag: extrem geringe Restmüllmengen beim Frühstück, disziplinierter Umgang mit Ressourcen und der Mut, alles anhand harter Zahlen zu bewerten. „Zertifikate sind nett – entscheidend ist, was am Monatsende auf der Rechnung steht.“
Eine der größten Herausforderung in einem Hotel sind beim Thema Nachhaltigkeit die Gewohnheiten der Gäste. Besonders im Winter beobachtete Thomas Schwertfirm ein bekanntes Problem: „Gäste heizen Vollgas und lassen gleichzeitig das Fenster offen, das Zimmer ist ja bezahlt und dann ist es ja wurscht“.
Um mehr Kontrolle und Überblick zu haben entschied sich der Inhaber bereits 2019 für die smarte Heizkörpersteuerung better.energy, damals noch WLAN-basiert. Weil gerade die schnelle und zuverlässige Erkennung geöffneter Fenster ein großer Hebel ist, stieg er 2024 auf die neue LoRaWAN-Plattform inklusive neuer Hardware um. „Was für mich ganz wichtig ist, ist die Fenstererkennung. Deswegen sind wir dann auf die neue Technik mit LoRaWAN umgestiegen in Verbindung mit den Fensterkontakten.“, so Schwertfirm

Vom Test zur Serie: So startete die Digitalisierung
Der Einstieg lief bewusst schrittweise. Zuerst eine frisch renovierte Premium-Kategorie mit zehn Zimmern, dann der sukzessive Ausbau auf das gesamte Haus. Die Algorithmus-basierte Fenster-Offen-Erkennung war früh ein Schlüssel, um Wärmeverluste durch gekippte oder offene Fenster zu vermeiden. „Wir rollen nichts blind aus – erst testen, dann skalieren. Das hat uns Geschwindigkeit und Qualität gebracht“, erklärt Schwertfirm.
Die Umrüstung auf LoRaWAN
Als 2024 Fensterkontakte eine schnellere und zuverlässigere Erkennung geöffneter Fenster durch better.energy anboten, überlegte der Inhaber nicht lang. Die neue Technik wurde durch ihn und einen weiteren Mitarbeiter selbständig installiert. Wie oft bei neuen Dingen entdeckte Schwertfirm bei der Installation schnell Optimierungsmöglichkeiten und lieferte wertvolle Hinweise für die Installation bei anderen Kunden und die weitere Produktentwicklung.
Power-User-Mindset: Mehr Tiefe, mehr Wirkung
Schwertfirm sagt über sich selbst: „Ich nutze better.energy wahrscheinlich intensiver als viele andere.“ Und ja das tut er, aber genau das macht den Unterschied. Als Viel- und Intensivnutzer geht er tiefer in die Parameter, schaut regelmäßig in Sensorzustände und arbeitet mit Ausnahmeregeln dort, wo Standardeinstellungen an Grenzen stoßen.
Diese intensive Nutzung bringt zwei Effekte:
- Mehr Nutzen: Profile passen feiner zum Haus, Komfort bleibt konstant, und Energieverluste werden schneller gebremst.
- Schnelleres Lernen: Wer genauer hinsieht, entdeckt Optimierungsmöglichkeiten und liefert damit präzises Feedback für die nächste Verbesserungsschleife.
Mit der automatischen Steuerung sowie den daraus resultierenden Effekten ist er zufrieden. „Komfort ist automatisiert und Sonderwünsche bleiben möglich. Diese Kombination funktioniert für unsere Gäste und auch für mich.“, fasst er zusammen.

Über eine lebhafte Beziehung und konstruktive Kritik mit Fokus auf Verbesserung
Ein „gesundes“ Projekt ist keines ohne Kritik, sondern eines, das mit Kritik besser wird. Es ist wie in jeder Beziehung: Wenn man nicht sagt, was nicht funktioniert, kann sich auch nichts ändern. „Kritik ist kein Mangel, sondern Rohstoff. Wichtig ist, dass aus Beobachtungen Maßnahmen abgeleitet werden.“, erklärt der Inhaber. „Kritik ist willkommen, solange sie konstruktiv ist und uns damit nach vorne bringt. Genau so arbeiten wir zusammen.“, ergänzt Benjamin Köhler, CEO von Betterspace.
Von Hotelinhaber Schwertfirm angeregte Optimierungspunkte:
- Fensterkontakte sind Montage-Feinarbeit: Unterschiedliche Rahmen und Nischen machen die Einheitslösung zur Illusion.
- Saisonstart braucht Routine: Beim Hochlauf in die Heizperiode können einzelne Zimmer zu kalt/warm geraten.
- Robustheit der Thermostate: Vereinzelt sind die Thermostate besonders hoher Belastung ausgesetzt, was dazu führen kann das die Thermostate nicht am Ventil halten.
Lösung 1: Durchdacht anstatt schnell, schnell
Die Technik war neu und die Installation der Fensterkontakte bot einiges an Potenzial. Hilfreich war der Tipp von Schwerfirm einer stichprobenartigen Vorabprüfung der Fenster sowie einer Testmontage je Fenstertyp. Auch die Information, dass bei der Entscheidung ob Kleben oder Bohren die Batteriezugänglichkeit beachtet werden muss, war super. Die Erkenntnisse wurde in Installationsanleitungen ergänzt und in Beratungsgesprächen integriert. Das vermeidet Ärger und unnötigen Aufwand.
Lösung 2: Saisonwechsel ohne Nervenkitzel
Gerade der Start in die Heizperiode ist traditionell heikel. Mit klaren Profilen, prüfbaren Sensorzuständen und stichprobenartigen Zimmerchecks bleibt das Haus im Komfortfenster, während die Anlage hochfährt. „Wenn die Saison anzieht, wollen wir keine Überraschungen. Die Regelsets und Fensterkontakte geben uns die nötige Ruhe. Und mit jedem Jahr sind wir routinierter im Umgang mit dem System.“, so der Inhaber.
Lösung 3: Mensch & Mechanik: Kleine Dinge, große Wirkung
Digitale Regelung lebt von solider Mechanik. Schwertfirm achtet darauf, dass Thermostate stabil sitzen und gut sind. Das war natürlich nicht immer möglich, denn wenn ein Heizkörper schwer zugänglich ist, ist auch mit hoher Wahrscheinlichkeit das Display nicht lesbar. Zudem gibt es immer wieder Heizkörper und Thermostate die aufgrund räumlicher Gegebenheiten besonders hoher Belastung ausgesetzt ist. Auch hierfür konnte Betterspace eine Lösung finden, dank der Anregung von Thomas Schwertfirm. Wo die Einbausituation knapp ist, sorgen jetzt Winkeladapter für ein besseres Anbringen und Einsehen. Neue Metallverstärkte-Rückplatten sorgen indes für mehr Halt und Stabilität. „Wir wollten eine Lösung, die im Betrieb hält, nicht nur im Prospekt.“, erklärt Schwertfirm.

Support auf Augenhöhe: Tempo, Know-how, Respekt
„Die Kommunikation mit dem Betterspace-Support läuft jetzt wirklich super. Anfragen werden aufgenommen, priorisiert und kompetent gelöst. Ich bin mehr als zufrieden mit der Entwicklung die wir zusammen gemacht haben.“, sagt Schwertfirm. Besonders wertvoll: der Respekt vor der Betreiber-Perspektive. „Es ist freundschaftlich und kritisch – auf Augenhöhe und mit Respekt. Genau so macht Optimieren Spaß.“
Dieses Zusammenspiel ist der Grund, warum Power-User-Feedback nicht im Postfach versandet, sondern direkt in Produktverbesserungen und praxisnahe Empfehlungen übersetzt wird. Kurze Wege, klare Sprache – und am Ende bessere Ergebnisse für alle.
Komfort & Kosten: Der doppelte Effekt – realistisch bewertet
Im Ergebnis sind die Kosten spürbar gesunken, die Komfortstabilität gestiegen. Parallel wurden beide Gasthermen erneuert. Schwertfirm bewertet den Erfolg daher seriös als Kombination aus moderner Anlagentechnik und digitaler Regelung: „Am Ende zählt das Zusammenspiel: neuer Kessel plus better.energy – und du siehst es auf der Rechnung.“
Gerade in der Übergangszeit zeigt sich die Stärke des Systems: Regel-Sets halten Zimmer planbar warm, Fensterkontakte bremsen Verluste, und die Ausreißer sieht man früh genug, um gezielt nachzusteuern.

Die Ergebnisse im Überblick: Vorher – Heute
| Bereich | Vorher | Heute |
|---|---|---|
| Heizbetrieb | Manuelle Saisonumstellungen je Zimmer | Automatisierte Profile mit Feintuning |
| Fensterverluste | Kaum transparent, reaktiv | Fensterkontakte melden zuverlässig, Verluste sinken |
| Transparenz | Einzelchecks, wenig Datenbasis | Klare Datenlage, Auffälligkeiten früh sichtbar |
| Gästekomfort | Uneinheitlich je nach Handhabung | Stabil im Komfortfenster, Sonderwünsche möglich |
| Aufwand | Viele Kleinsttätigkeiten | Weniger manuelle Handgriffe, mehr administrative Übersicht |
| Kosten | Stark prozessabhängig | Messbar gesenkt im Zusammenspiel mit neuer Kesseltechnik |
„Wir sehen die Verbesserungen im Tagesgeschäft und am Monatsende in Zahlen. Genau darum geht’s.“, erklärt Schwertfirm zufrieden.
Fazit: System statt Zufall – so wird Digitalisierung zum Vorteil
Das Hotel Schwertfirm zeigt, wie konsequente Betriebsführung und better.energy gemeinsam wirken: Kosten runter, Komfort rauf, weniger Kleinstkram für das Housekeeping-Team. Als Power-User nutzt Thomas Schwertfirm die Plattform intensiv, findet dadurch naturgemäß auch Optimierungspotenzial – und macht dies zum Startpunkt für Verbesserungen. Mit Support auf Augenhöhe entsteht eine Partnerschaft, die Tag für Tag Ergebnisse liefert. „Am Ende muss es im Betrieb funktionieren – und das tut es. Neuer Kessel, better.energy, ein waches Team: So rechnet sich’s. Mach den ersten Schritt, der Rest ergibt sich aus den Zahlen.“, empfiehlt der überzeugte Inhaber.



















