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better.energy – Analyze: Was das neue Modul kann, wie wir es mit unseren Kunden entwickelt haben und für wen sich der Einsatz lohnt

better.energy Analyze Schreibtisch Desktop Laptop

Die 6 wichtigsten Fakten zu better.energy – Analyze

  • Transparenz statt Jahresabrechnung, tages- bis monatsgenau.
  • Zeigt konkret, wo Heizenergie verschwendet wird, inklusive Handlungshinweisen.
  • Minimalinvasiv, ohne Baustelle, ohne zusätzliche Kabel.
  • Nutzen für jede Rolle, von Geschäftsführung bis Haustechnik.
  • Control steuert, Monitor misst, better.energy – Analyze wertet aus.
  • Ab Tag 1 nur so gut wie die Historie darunter.

Was ist better.energy – Analyze?

better.energy – Analyze ist ein kostenpflichtiges Zusatzmodul der intelligenten IoT-Plattform better.energy. Das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy bereitet die Energie- und Nutzungsdaten der Plattform zu Kennzahlen auf, erkennt Ineffizienzen im Heizbetrieb und dokumentiert alle energierelevanten Änderungen am System. better.energy – Analyze macht aus dem, was ohnehin schon in better.energy vorliegt, eine Grundlage für Entscheidungen, zeigt auf wo Ineffizienz beim Heizbetrieb vorliegt, und unterstützt bei regulatorischen Nachweisen.

Der Punkt, an dem wir angesetzt haben

In zahlreichen Gesprächen mit Geschäftsführern, Facility Managern, strategischen Einkäufern, Asset Managern und Vorständen von Hotels, Pflegeheimen, Schulen, öffentlichen Verwaltungseinrichtungen und natürlich unseren Kunden ist über die letzten Monate immer wieder dieselbe Problematik zu Tage gekommen. Wenn bereits smarte Steuerungen für Heizkörper genutzt wurden, steuern diese zwar, aber liefern keine Erkenntnisse über Kennzahlen, wie Heizgradtage, den Automationsgrad des Heizens oder ähnliches.

Sind bereits smarte Zähler im Einsatz, weil diese gemäß Heizkostenverordnung Pflicht sind, liefern diese nackte Verbrauchsdaten. Automatisiert gesteuert werden Zimmertemperaturen jedoch nicht und Zusammenhänge und Optimierungsmöglichkeiten sind nicht erkennbar. Geschweige denn, dass eine Witterungsbereinigung oder Normalisierung der Zahlen stattfindet. Es ist gut zu wissen, was man verbraucht, aber ohne jegliche Hintergrundinformationen zum Heizen, bilden diese Zahlen letztendlich nur eine Vorwarnung, dass die Jahresabschlussrechnung wieder steigen wird und bieten kein Optimierungspotenzial.

Auf die Frage, ob sie wüssten, wie effizient sie Heizen, wie hoch der Verbrauch ist, warum der Verbrauch so hoch ist und welches Optimierungspotenzial die Gebäude noch haben, konnte uns niemand eine Antwort geben. Fehlende Daten sind das Problem. Aber selbst, wenn diese Daten vorhanden sind, konnte diese niemand nutzen. Es fehlte immer an einer Lösung, welche die Daten in sinnstiftende Erkenntnisse übersetzt. Und genau diese Ebene liefert das neue Modul better.energy – Analyze.

Was du mit better.energy – Analyze konkret gewinnst

better.energy – Analyze ist die Analyse-Software der Plattform better.energy. Das Modul nimmt die Daten, welche die IoT-Plattform better.energy ohnehin schon erzeugt, und macht daraus:

  • Transparenz statt Jahresabrechnung. Du siehst tages-, wochen- und monatsgenau, wie sich der Heizbetrieb entwickelt. Keine punktuelle Zahl im März, sondern eine laufende Sicht.
  • Konkrete Fundstellen statt vager Vermutungen. Das Modul erkennt Überheizen, Unterheizen und Heizen bei geöffnetem Fenster automatisch und zeigt dir, wo genau das passiert.
  • Dokumentation für jede Regeländerung. Wenn du eine Nachtabsenkung anpasst oder ein Regelset änderst, dokumentiert dies better.energy – Analyze
  • Belastbare Argumente nach außen. Die Kennzahlen taugen für Reports an Gesellschafter, für ESG-Berichte, für Audit-Gespräche und für die Kommunikation mit Investoren und Banken.

Und das alles ohne zusätzliche Zähler, ohne baulichen Eingriff, ohne Parallelsoftware. Das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy arbeitet mit den Daten, welche ohnehin schon in der Plattform generiert werden.

Für wen sich better.energy – Analyze lohnt

Wir haben better.energy – Analyze bewusst so gebaut, dass es nicht nur einer einzigen Rolle im Betrieb einen Mehrwert liefert. Während der Entwicklung haben wir mit Verantwortlichen auf sehr unterschiedlichen Ebenen gesprochen, von der Haustechnik bis zur Geschäftsführung. Daraus ist folgende Zuordnung entstanden:

RolleWomit better.energy – Analyze diese Rolle konkret unterstützt
GeschäftsführerBelastbare Zahlen für strategische Entscheidungen, Argumente für Investoren, Banken und Aufsichtsgremien
Betreiber (Ketten, Träger, Trägerge-sellschaften)Standorte objektiv vergleichbar machen, Best Practices identifizieren, portfolioweite Effizienzstrategien ableiten, einheitliche Kommunikation an Standortleitungen
Asset ManagerESG-relevante Kennzahlen im Zeitverlauf, dokumentierte Effizienz-steigerung als Wertargument für die Immobilie, konsistente Datenba-sis über das gesamte Portfolio, verwertbare Grundlage für Reporting-Pflichten
Facility Manager, HaustechnikKonkrete Handlungshinweise bei Anomalien, Empfehlung für weitere Optimierungsschritte beim Heizen, Dokumentation der eigenen Arbeit als Nachweis gegenüber Vorgesetzten und Auditoren
Energie- und Sustainability Ma-nagerDaten und Unterstützung bei der Erstellung von Reportings für Compliance-Themen, Transparenz über die Effizienz von getroffenen Einsparmaßnahmen, Eindeutige Kennzahlen zur Heizeffizienz der Gebäude
Tabelle 1: Übersicht über den Nutzen von better.energy – Analyze für verschieden Rollen im Betrieb

Weitere Gründe, die für den Einsatz von better.energy – Analyze sprechen

Während wir Gespräche führten und die Entwicklung begannen, wurde der regulatorische Druck immer konkreter. Das Gebäude-Modernisierungs-Gesetz (GModG) verpflichtet Betreiber von Nichtwohngebäuden mit einer Heizungs- oder Klimaanlage ab 70 kW Nennleistung dazu, ihre technische Gebäudeausrüstung bis spätestens 31. Dezember 2029 mit Systemen der Gebäudeautomation auszurüsten (§ 56 GModG).

Große Betreiber ab 7,5 GWh Jahresverbrauch fallen zusätzlich unter Anforderungen aus dem Energieeffizienzgesetz (EnEfG). Wer eine Zertifizierung nach ISO 50001 anstrebt oder unter das Energiedienstleistungsgesetz (EDL-G) fällt, braucht belastbare Kennzahlen über den Zeitverlauf, keine punktuellen Momentaufnahmen.

better.energy – Analyze ist unsere Antwort auf beide Punkte. Das Modul macht aus den vor-handenen Betriebsdaten aussagekräftige Kennzahlen, weist auf Ineffizienzen hin und doku-mentiert die Historie in einer Form, die sich für Audit- und Optimierungsprozesse verwerten lässt

Wie wir better.energy – Analyze entwickelt haben

better.energy – Analyze ist nicht am Reißbrett entstanden. Wir haben das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy gemeinsam mit den Menschen konzipiert, geschärft und getestet, die es später täglich einsetzen werden. Die erste Version basiert auf strukturierten Interviews und Prototyp-Sessions mit:

  • Hotelbetreiberinnen und Hotelbetreibern unterschiedlicher Größen
  • Verantwortlichen aus Pflegeeinrichtungen und Trägergesellschaften
  • Betreibern weiterer Arten von Nichtwohngebäuden, darunter Beherbergungsstätten und Verwaltungsobjekte
  • Facility Managern und Haustechnikern, die bereits mit better.energy arbeiten

Aus diesen Sitzungen ist ein Großteil dessen entstanden, was heute in better.energy – Analyze steckt: die Auswahl der Kennzahlen, die Struktur des Dashboards, die Sprache in den Hinweisen. Parallel haben wir uns eng an dem orientiert, was Energieberater und Auditoren in der Praxis tatsächlich brauchen. Das erste Set an Kennzahlen ist so gewählt, dass es die Fragen beantwortet, die im Betriebsalltag und in Audit-Gesprächen ohnehin gestellt werden.

Was better.energy – Analyze leistet

Im Kern erfüllt das Modul vier Aufgaben:

  1. Ineffizienzen sichtbar machen: Die Analyse-Software erkennt typische Muster von Energieverschwendung im Heizbetrieb, darunter auffällig hohe Temperaturen, Auskühlen von Räumen und das Heizen bei geöffnetem Fenster. Diese Anomalien werden nicht nur angezeigt, sondern mit konkreten Hinweisen versehen, wie die Haustechnik reagieren kann. Auch dann, wenn kein eigener Energiemanager im Team sitzt.
  2. Wirkung nachweisen: Jede Änderung am System und jede eingeleitete Maßnahme kann protokolliert werden. Betreiber können damit belegen, wann sie was optimiert haben und anhand der Kennzahlen anschließend auswerten, wie es sich entwickelt hat. Genau dies ist der Kern eines strukturierten Energiemanagementansatzes.
  3. Daten für Compliance-Prozesse bereitstellen: Kennzahlen und Maßnahmenprotokolle lassen sich als CSV exportieren, in einer Struktur, mit der Energieauditoren arbeiten können. Wichtig zu wissen: better.energy – Analyze ist kein Zertifizierungsersatz. Wir liefern die belastbare Datengrundlage, auf der sich Nachweise nach ISO 50001 oder Auswertungen im Rahmen des GModG aufbauen lassen. Die eigentliche Zertifizierung und die Beratung dazu bleiben bei den dafür zuständigen Stellen.
  4. Portfolio-Analysen: Für Betreiber mit mehreren Standorten kommt eine übergreifende Dashboard-Ebene hinzu, die Standorte anhand einheitlicher Kennzahlen vergleichbar macht. Wo läuft es gut, wo lohnt sich ein genauerer Blick, welches Haus taugt als Referenz für die anderen? Solche Fragen lassen sich mit dem Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy auf Portfolioebene beantworten.

Woher die Daten kommen

better.energy – Analyze zieht seine Informationen aus dem better.energy System selbst. Die Grundlage bilden:

  • Sensordaten der Thermostate, Fensterkontakte und Temperatursensoren, die stündlich an die Plattform übermittelt werden
  • Belegungsdaten aus dem PMS oder aus einem angebundenen Verwaltungssystem, sofern eine Schnittstelle vorhanden ist
  • Reale Wärmemengen aus den LoRaWAN-Wärmezählern, sofern die Monitor-Erweiterung im Einsatz ist
  • Keine externen Datenquellen, keine manuelle Erfassung, keine zusätzliche Software auf Kundenseite. Die Analyse-Software der Plattform better.energy arbeitet auf dem, was ohnehin schon vorliegt.

Wie die drei Module von better.energy Zusammenspielen

better.energy ist als modulares System aufgebaut. Jedes Modul hat einen eigenen Zweck, gemeinsam ergeben sie ein vollständiges Bild.

better.energy – Control ist das Fundament. Ohne die automatisierte Steuerung der Heizkörper entstehen weder die Sensordaten, aus denen better.energy – Analyze seine Kennzahlen ableitet, noch die Anomalien, die es erkennt. Wer heute Control im Einsatz hat, baut mit jedem Betriebstag still die Historie auf, aus der das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy morgen Aussagen zieht.

better.energy – Monitor ergänzt better.energy – Analyze um die reale Verbrauchsseite. Während better.energy – Analyze aus den Steuerungsdaten ableitet, wo Energie strukturell verloren geht und wie effizient die Anlage arbeitet, misst Monitor mit Wärmemengenzählern den tatsächlichen Verbrauch in Kilowattstunden. Die Kombination beider Module macht die Wirkung von Optimierungen nicht nur in Kennzahlen, sondern in Verbrauchswerten und damit in Euro sichtbar.

better.energy – Analyze ist so gebaut, dass es grundsätzlich auch ohne das Monitoring-Modul funktioniert. Zählerdaten können manuell im System erfasst werden. Wer jedoch alle drei Module im Einsatz hat, sieht Steuerung, Verbrauch und Bewertung in einem einzigen Bild. Das ist die Konstellation, in der aus der Plattform ein echtes Effizienzwerkzeug wird.

Was für das kommende Jahr auf der Roadmap steht

better.energy – Analyze startet bewusst als klare, fokussierte Auswertungsebene. Für das kommende Jahr prüfen wir bereits mehrere Erweiterungen. Dazu gehören ein erweitertes Kennzahlenset und systematisches Benchmarking. Ziel ist, die eigenen Werte nicht nur intern zu vergleichen, sondern in einen aussagekräftigen Kontext zu setzen, sowohl innerhalb eines Portfolios als auch über die eigene Organisation hinaus.

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Auch die Zählererfassung für weitere Medien ist im Gespräch. Neben Wärme sollen künftig auch Strom, Gas, Wasser und Fernwärme über die Plattform erfasst werden können. Damit wird das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy zur Anlaufstelle für den gesamten energetischen Fußabdruck eines Standorts, nicht nur für den Heizanteil. Wobei dieser bekanntlich den größten Anteil der Energiekosten ausmacht.

Die Themen Raumklima und Hitzeschutz werden perspektivisch im Analyse-Kontext aufgegriffen. Zusätzliche Sensorik für CO2, Feuchte und Temperatur soll die Datenbasis erweitern. In heißer werdenden Sommern rückt der Hitzeschutz in Pflegeeinrichtungen, Schulen und Bürogebäuden ebenso in den Fokus wie das Heizen im Winter. Wir wollen beide Seiten mit denselben Werkzeugen abbilden.

Die Gebäudevisualisierung ein weiterer Punk, der mit better.energy – Analyze umgesetzt werden soll. Wir arbeiten an einer räumlichen Darstellungsebene, die Kennzahlen und Anomalien direkt in einer Übersicht des Standorts sichtbar macht. Weniger Klickpfade, schnellere Orientierung, kürzere Reaktionszeiten.

Welcher dieser Bausteine in welcher Reihenfolge in die Plattform kommt, hängt vom Feedback zur ersten Version ab. Wir kommunizieren einzelne Features erst dann verbindlich, wenn sie tatsächlich in der Umsetzung sind.

Warum du nicht warten solltest

Zum Schluss ein Punkt, den wir offen aussprechen: better.energy – Analyze ist ab dem ersten Tag nur so gut wie die Datenhistorie, die darunter liegt.

Jede Kennzahl gewinnt an Aussagekraft, je länger der Zeitraum ist, auf den sie zurückblicken kann. Ein Wirkungsnachweis für eine Maßnahme braucht einen belastbaren Vorher-Zustand. Ein Benchmarking braucht Vergleichswerte aus bestenfalls einer vollständigen Heizperiode. Wer die Analyse-Software der Plattform better.energy erst dann startet, wenn er sie akut braucht, hat ein Modul in der Hand, dem der Boden fehlt.

Daraus folgt eine klare Konsequenz. Wer better.energy heute im Einsatz hat, baut mit jedem Betriebstag die Datenbasis auf, aus der better.energy – Analyze morgen echte Aussagen ableiten kann. Wer wartet und das Analyse-Modul der IoT-Plattform better.energy in einem Jahr dazubucht, kauft dasselbe Produkt, aber mit deutlich weniger Wirkung, weil die Historie fehlt. Wer better.energy heute noch gar nicht nutzt, hat für better.energy – Analyze schlichtweg keine Grundlage, ganz gleich, wie ausgereift das Modul zum Zeitpunkt der Entscheidung ist.

Der bessere Zeitpunkt ist also eher heute als in zwölf Monaten. Die Heizperiode 2026/27 fährst du entweder mit einer belastbaren Datenbasis oder ohne. Die Entscheidung fällst du jetzt.

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Quellen und weiterführende Informationen