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Neues Jahr, neue Regeln, neue Fördergelder für Hotels

Neue Corona-Regeln bundesweit beschlossen

Am Freitag dem 07. Januar 2022 haben sich Bund und Länder erneut zusammengesetzt und neue Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beschlossen. Besonders die Virusvariante Omikron und die Auswirkungen standen bei den Gesprächen um neue Regelungen und zu ergreifende Maßnahmen im Vordergrund. Diese Regelungen sind dabei als Mindestanforderung zu verstehen. Es steht den Bundesländern darüber hinaus zu, weitere strengere Maßnahmen zu erlassen.

Das bedeuten die neuen Regeln für Hotellerie und Gastronomie

Für die Hotellerie wurden keine Änderungen beschlossen, für die Gastronomie hingegen wurde die 2G-Plus-Regelung ausgeweitet. Unabhängig von der Inzidenz haben nur Geimpfte und Genesene mit tagesaktuellem Test und Personen, die bereits die Auffrischungsimpfung erhalten haben, Zutritt zur Gastronomie. Für den tagesaktuellen Test ist auch das Testen vor Ort unter Aufsicht zulässig.

Weitere Änderungen vom Bund-Länder-Beschluss

Neben der neuen 2G-Plus Regelungen für die Gastronomie, war die Anpassung der Quarantäne- und Isolationszeiten ein weiteres Thema der Bund-Länder-Runde am 07. Januar. Wichtig ist hier der Unterschied zwischen Isolation und Quarantäne: Während sich Infizierte in Isolation begeben, gilt für Kontaktpersonen von Infizierten die Quarantäne.

Verkürzung der Quarantäne- und Isolationszeiten

Nach den neuen Regelungen müssen Infizierte und Kontaktpersonen zehn Tage in Isolation bzw. Quarantäne. Nach sieben Tagen können sie sich mit einem negativen PCR- oder zertifiziertem Antigen-Schnelltest freitesten. Beschäftigte in Krankenhäusern und Pflegeheimen werden nach sieben Tagen aus der Isolation entlassen, wenn ein negativer PCR-Test vorliegt und sie 48 Stunden keine Symptome hatten. Schüler und Kinder in Kinderbetreuung, die in Quarantäne sind, können sich schon nach fünf Tagen mit einem PCR- oder Schnelltest freitesten. Geboosterte sowie frisch doppelt Geimpfte und frisch Genesene, das heißt Zweitimpfung und Erkrankung liegen nicht mehr als drei Monate zurück, sind von der Quarantäne ausgenommen.

Empfehlung der Nutzung von FFP2-Masken

Des Weiteren haben Bund und Länder die dringende Empfehlung ausgesprochen, eine FFP2-Maske beim Einkaufen und im Öffentlichen Nah- und Fernverkehr zu tragen, um Ansteckungen zu vermeiden.

Diese Corona-Regelungen bleiben weiterhin bestehen

Weiterhin ist in Einrichtungen und bei Veranstaltungen im Kultur- und Freizeitbereich (z. B. Theater oder Kino) das 2G-Zugangsmodell anzuwenden. Dies gilt auch für den Einzelhandel, ausgeschlossen sind lediglich Geschäfte des täglichen Bedarfs. Diskotheken und Clubs bleiben geschlossen und die Homeoffice-Pflicht bleibt bestehen.

Darüber hinaus bleibt die Kontaktbeschränkung bestehen. Das heißt, Genesene und Geimpfte können sich privat in Gruppen von maximal 10 Personen treffen. Ist ein Ungeimpfter dabei beschränkt sich das Treffen auf den eigenen Haushalt sowie maximal zwei Personen eines anderen Haushalts. Kinder unter 14 Jahren sind in beiden Fällen ausgenommen.

Das gilt jetzt für Hotels und Gastronomiebetriebe in den Bundesländern

Auch die Bundesländer haben ihre Corona-Verordnungen den neuen Entwicklungen angepasst. Die nachfolgenden Informationen zu den Regelungen in den Bundesländern werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können wir die Aktualität der aufgeführten Regelungen nicht garantieren. Die Übersicht ist nicht abschließend und nicht rechtsverbindlich. Detaillierte Informationen finden Sie in den jeweilig gültigen Corona-Verordnungen der Bundesländer.

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

  • Die aktuellen Regeln in den Bundesländern im Überblick


    Stand: 14.01.2022 | Quelle: Landesverwaltungen | Alle Angaben ohne Gewähr



    Baden-Württemberg:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Erstmals liegen in Baden-Württemberg die ausschlaggebenden Werte für die Einstufung der Alarmstufen unter den jeweiligen kritischen Schwellenwerten. Dennoch sind Lockerungen aktuell nicht vorgesehen und die Alarmstufe II wird beibehalten. In Baden-Württemberg sind Personen, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben (Booster-Impfung), geimpfte Personen, bei denen vollständige Schutzimpfung nicht länger als 3 Monate zurückliegt und genesene Personen, bei denen PCR-Nachweis nicht länger als 3 Monate zurückliegt sowie Personen, bei denen keine STIKO-Empfehlung hinsichtlich einer Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) besteht von der 2G-Plus-Testpflicht ausgenommen.

    Beherbergung:

    Aktuell haben nur genesene und geimpfte Personen Zutritt (2G). Eine Ausnahme von der 2G-Regelung besteht, wenn es sich um notwendige geschäftliche oder dienstliche Übernachtungen handelt oder in besonderen Härtefällen. Es muss hierbei ein negativer Testnachweis bei Anreise sowie alle 3 Tage ein erneuter Nachweis erbracht werden (3G).

    Gastronomie:

    Es haben nur genesene und geimpfte Personen zur Innen- und Außengastronomie Zutritt, wenn sie ebenfalls einen negativen Antigen- oder PCR-Testnachweis erbringen können (2G-Plus). Darüber hinaus gilt eine Sperrzeit von 22:30- 05:00 Uhr



    Bayern:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    In Bayern gelten aktuell strenge Corona-Regelungen. Zum Beispiel gilt hier die FFP2-Maskenpflicht in geschlossenen Räumen. Grundsätzlich wird in Bayern unterschieden zwischen Maßnahmen, die für das gesamte Bundesland gelten und Maßnahmen für Regionen, die eine 7-Tage-Inzidenz von über 1.000 vorweisen. In letzterem Fall müssen sowohl Gastronomie- als auch Beherbergungsbetriebe schließen.

    Beherbergung:

    Grundsätzlich gilt in Beherbergungsbetrieben die 2G-Regelung für Gäste. Sind nicht-touristische Aufenthalte zwingend erforderlich, kann von der 2G-Regelung abgesehen werden und auch nicht geimpfte oder nicht genesene Personen beherbergt werden. Hierbei ist sowohl bei Anreise als auch alle 3 Tage ein negativer PCR-Test vorzulegen (3G). Bei einer 7-Tages-Inzidenz von über 1.000 müssen Beherbergungsbetriebe schließen. Für zwingend erforderliche und unaufschiebbare nicht-touristische Aufenthalte dürfen diese jedoch geöffnet werden.

    Gastronomie:

    Zur Innen- und Außengastronomie haben in Bayern aktuell Geimpfte und Genesene Zutritt (2G). Ebenfalls gibt es in Bayern eine Sperrstunde für die Gastronomie in der Zeit von 22:00 bis 05:00 Uhr.



    Berlin:

    Update: 17.01.2022, 07:00 Uhr

    Um die Corona-Situation weiter in den Griff zu bekommen, gelten in Berlin für die Hotellerie und Gastronomie aktuell folgende Regeln.

    Beherbergung:

    Generell haben in Berlin nur genesene oder getestete Personen Zugang zu Beherbergungsbetrieben (2G). Es gibt jedoch bei besonders begründeten Einzelfällen eine Ausnahme und der Zugang ist dann unter 3G-Regeln zulässig.

    Gastronomie:

    In der Innengastronomie gilt die 2G-Plus-Regelung in Berlin. Zugang haben aktuell nur geimpfte und genesene Personen mit einem aktuellen Testnachweis. Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, sind von der Testpflicht ausgenommen. Diese Regelung gilt ebenfalls für die Verpflegung von Hotelgästen. Bei der Verpflegung auf dem Zimmer ist kein Test erforderlich. Im Außenbereich der Gastronomie kann sich für ein 2G-Plus-Modell entschieden werden. Es gilt anderenfalls die Abstands- und Maskenpflicht einzuhalten. Darüber hinaus ist im Außenbereich kein Test, Impf- oder Genesungsnachweis erforderlich.



    Brandenburg:

    Update: 17.01.2022, 07:00 Uhr

    Auch in Brandburg versucht man durch die Anwendung von 2G-Plus-Regelungen die Corona-Lage weiter zu verbessern. Seit dem 17. Januar gilt die neue Corona-Verordnung. Die Corona-Ampel befindet sich aktuell auf der roten Stufe.

    Beherbergung:

    Grundsätzlich gilt in Beherbergungsstätten, dass der Zugang nur Geimpften und Genesenen gestattet ist (2G). Ausnahmen hiervon stellen Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit dar, hier gilt 3G. Eine weitere Ausnahme sind Reisen zum geschäftlichen oder dienstlichen Zweck. Auch hier ist der Zutritt getesteten Personen gestattet (3G). Ein entsprechender Testnachweis ist bei Anreise vorzulegen.

    Gastronomie:

    Liegt entweder die Hospitalisierungsrate landesweit über einem Wert von 6 Prozent oder sind mehr als 10 Prozent der Intensivbetten mit Corona-Patienten belegt, gilt in der Gastronomie 2G-Plus. Die Corona-Ampel in Brandenburg ist in diesen Fällen rot. Das bedeutet, dass Geimpfte und Genesene einen aktuellen negativen Testnachweis erbringen müssen. Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben, sind von der Testpflicht ausgenommen. Werden die Werte nicht überschritten und die Corona-Ampel ist grün, gilt in der Gastronomie 2G.



    Bremen:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    In Bremen ist die neu eingeführte Warnstufe 4 erreicht. Bremerhaven befindet sich aktuell in Warnstufe 2. Folgende Regelung gelten für die Gastronomie und Beherbergungsbetriebe.

    Beherbergung:

    Warnstufe 4: Bei Aufenthalten in Beherbergungsbetrieben ist die 2G-Plus-Regelung zu beachten. Als Testnachweis zählt auch ein unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest vor Ort. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben oder bei denen die zweite Impfung weniger als 3 Monate zurückliegt.
    Warnstufe 2: Bei Aufenthalten in Beherbergungsbetrieben ist die 2G-Regelung zu beachten.

    Gastronomie:

    In Warnstufe 4: Sowohl zur Innen- als auch zur Außengastronomie haben nur genesene oder geimpfte Personen Zutritt, die einen aktuellen Testnachweis erbringen können (2G-Plus). Als Testnachweis zählt auch ein unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest vor Ort. Von der Testpflicht ausgenommen sind Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Ebenfalls eine Ausnahme bilden Personen, bei denen die zweite Impfung weniger als 3 Monate zurückliegt.
    In Warnstufe 2: Der Zugang zur Innen- und Außengastronomie ist unter 2G-Regelungen gestattet.



    Hamburg:

    Update: 13.01.2022, 08:00 Uhr

    In Hamburg gelten seit dem 10. Januar neue Regelungen. Es wurde weitreichend die 2G-Plus-Regelung umgesetzt.

    Beherbergung:

    Zugang zu Übernachtungsmöglichkeiten haben aktuell nur Gäste, die nachweisen können, dass sie entweder geimpft oder genesen sind und einen aktuellen Testnachweis erbringen (2G+). Ein Testnachweis ist alle 72 Stunden zu erbringen. Auch hier sind von dieser Regelung alle Personen ausgenommen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Ebenfalls entfällt die Testpflicht für Personen, die nach der vollständigen Impfung an Corona erkrankt und genesen sind.

    Gastronomie:

    Auch in Hamburg gibt es aktuell von 23:00 bis 05:00 eine Sperrzeit für die Gastronomie. Sonst gilt in der Innen- und Außengastronomie, dass nur Genesene und Geimpfte Zugang haben, die einen negativen Testnachweis erbringen können (2G-Plus). Ausgenommen von dieser Regelung sind Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Ebenfalls entfällt die Testpflicht für Personen, die nach der vollständigen Impfung an Corona erkrankt und genesen sind.



    Hessen:

    Update: 14.01.2022, 08:00 Uhr

    In Hessen steigt die Inzidenz weiter an und es kommen immer mehr Hotspot-Regionen hinzu. Welche Regelungen für Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe gelten, lesen Sie hier.

    Beherbergung:

    Zugang zu Beherbergungsbetrieben haben Gäste die aus touristischen Gründen übernachten unter Einhaltung der 2G-Regelung. Übernachtungen aufgrund von Geschäftsreisen können unter 3G-Bedingungen angeboten werden. Hierbei ist ein Testnachweis bei Anreise sowie täglich (Schnelltest) oder alle 48 Stunden (PCR-Test) notwendig. Gäste, die nicht geimpft oder genesen sind, können Essen nur auf ihrem Zimmer verzehren, da sie keinen Zugang zur Gastronomie haben.
    Hotspotregelung: Liegt die 7-Tage-Inzidenz über 350 gilt 2G-Plus. Ein Testnachweis muss dabei nicht von Personen erbracht werden, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Anders als in anderen Bundesländern entfällt in Hessen die Testpflicht ebenfalls bei Personen, die zwei Impfungen bekommen haben, nachdem sie genesen sind. (Als Ausnahme der Testpflicht zählt nicht: Wenn eine vollständig geimpfte Person erkrankt und genesen ist.)

    Gastronomie:

    In Gastronomiebetrieben gilt aktuell im Innenbereich 2G. Es haben demnach nur Geimpfte und Genesene Zutritt. Eine Ausnahme bildet die Abholung von Speisen. In der Außengastronomie gelten aktuell keine Zugangsbeschränkungen.
    Hotspotregelung: Liegt die 7-Tage-Inzidenz über 350 gilt in der Innengastronomie 2G-Plus. Ein Testnachweis muss dabei nicht von Personen erbracht werden, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Auch in der Gastronomie entfällt in Hessen die Testpflicht bei Personen, die zwei Impfungen bekommen haben, nachdem sie genesen sind, nicht aber wenn eine vollständig geimpfte Person erkrankt und genesen ist. Als Testnachweis zählt auch ein unter Aufsicht durchgeführter Selbsttest vor Ort. In der Außengastronomie gilt für die Besucher von Gastronomiebetrieben die 2G-Regelung.



    Mecklenburg-Vorpommern:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Die Corona-Ampel steht in Mecklenburg-Vorpommern in den meisten kreisfreien Städten und Landkreisen auf Rot. Es gelten aktuell landesweit die Schutzmaßnahmen der entsprechenden Stufe.

    Beherbergung:

    Zutritt zu Beherbergungsbetrieben haben nur genesene und geimpfte Personen mit einem negativen Testnachweis (2G-Plus). Der Testnachweis muss sowohl bei der Anreise als auch alle drei Tage während des Aufenthalts erbracht werden. Bei Ferienhäusern oder Ferienwohnungen ohne Gemeinschaftseinrichtungen ist ein Test bei der Anreise ausreichend. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben und die Impfung 14 Tage zurückliegt. Eine 3G-Regelung kommt zur Anwendung, wenn eine Übernachtung aus beruflichen, medizinischen oder zwingend sozialethischen Gründen erfolgt. Hierbei müssen sich Gäste bei Übernachtungen in einem Hotel jedoch täglich testen lassen. Bei Übernachtungen in einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus ist ein Test alle drei Tage nötig.

    Gastronomie:

    Gaststätten können Gäste im Innenbereich unter 2G-Plus-Voraussetzungen empfangen. Keinen Testnachweis müssen Personen vorlegen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben und die Impfung 14 Tage zurückliegt.



    Niedersachsen:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Niedersachsen befindet sich voraussichtlich bis zum 15. Januar in der Warnstufe 3.

    Beherbergung:

    Die Beherbergung von Gästen zu touristischen Zwecken ist nur unter 2G-Plus-Regelungen erlaubt. Es muss ebenfalls eine FFP2-Maske getragen werden. Wer bereits seine Auffrischungsimpfung erhalten hat, ist in Niedersachsen von der Testpflicht befreit. Wer nachweisen kann, dass er nach vollständiger Impfung an Corona erkrankt war und genesen ist, braucht ebenfalls keinen Testnachweis. Für nicht-touristische Reisen gilt die 3G-Regelung. Die Reisenden müssen sowohl bei der Anreise als auch mindestens zweimal pro Woche einen Test durchführen. Von der 2G-Plus Regelung kann abgesehen werden, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten im Hotel ausgelastet werden. Es gilt dann wieder 2G. Außerdem entfällt dann die zweimalige Testung für Gäste unter 3G.

    Gastronomie:

    Der Zugang zur Innen- und Außengastronomie ist in Warnstufe 3 nur unter 2G-Plus-Regeln gestattet. Außerdem ist das Tragen einer FFP2-Maske hier Pflicht. Wer bereits seine Auffrischungsimpfung erhalten hat, ist in Niedersachsen von der Testpflicht befreit. Wer nachweisen kann, dass er nach vollständiger Impfung an Corona erkrankt war und genesen ist, braucht ebenfalls keinen Testnachweis bei 2G-Plus. Gastronomen können sich darüber hinaus für ein 2G-Modell entscheiden, wenn sie nur maximal 70 Prozent ihrer freien Plätze vergeben.



    Nordrhein-Westfalen:

    Update: 17.01.2022, 13:00 Uhr

    In Nordrhein-Westfalen wird sich an den Beschlüssen des Bund-Länder-Gipfels orientiert. Dies führt zu strengeren Zugangsregelungen für die Hotellerie und Gastronomie.

    Beherbergung:

    Touristische Übernachtungen können aktuell in Nordrhein-Westfalen unter 2G stattfinden. Geschäftlich bedingte Übernachtungen oder Übernachtungen aus wichtigem privatem Grund (nicht-touristisch) hingegen unter 3G. Ein Testnachweis muss bei Anreise vorgelegt werden, nach Ablauf der Gültigkeit ist ein erneuter Test durchzuführen. Die gastronomische Versorgung von Gästen, die nicht immunisiert sind, kann nur auf dem Zimmer erfolgen.

    Gastronomie:

    In der gesamten Gastronomie gilt aufgrund der Bund-Länder-Beschlüsse flächendeckend 2G-Plus. Nur Genesene und Geimpfte haben mit einem aktuellen Testnachweis hier Zutritt. Dies gilt auch für die Verpflegung in Beherbergungsbetrieben. Als Testnachweis ist auch ein Selbsttest vor Ort unter Aufsicht zulässig. Eine Ausnahme hiervon bildet die Abholung von Speisen und Getränken.
    Von der Testpflicht ausgenommen sind:

    • Personen, die ihre Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) bereits bekommen haben (Es gelten hier nur Personen, die tatsächlich drei Impfungen erhalten haben! Das bedeutet, Personen die Johnson & Johnson als Erstimpfung erhalten haben plus eine weitere sind nicht von der Testpflicht befreit, wenn die Zweitimpfung länger als 90 Tagen zurückliegt.)
    • Personen, die zwei Impfungen bekommen haben und die Zweitimpfung min. 14 und max. 90 Tage zurückliegt
    • Personen, die nach einer Corona-Infektion genesen sind und die Infektion min. 28 max. 90 Tage zurückliegt
    • Personen, die nach einer Corona-Infektion genesen sind und min. eine zusätzliche Impfung haben



    Rheinland-Pfalz:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    In Rheinland-Pfalz gilt übergreifend im Innenbereichen eine 2G-Plus-Regelung.

    Beherbergung:

    Beherbergungsbetriebe müssen sich an eine 2G-Plus-Regelung halten. Bei mehrtägigen Aufenthalten muss alle 72 Stunden ein erneuter Testnachweis erbracht werden. Auch hier gilt: Personen, die bereits eine Booster-Impfung erhalten haben, und Personen, deren vollständige Impfung oder Genesung nicht länger als 3 Monate zurückliegt, sind von der Testpflicht befreit.

    Gastronomie:

    Der Zugang zur Innengastronomie ist nur unter 2G-Plus erlaubt. Vom Testnachweis befreit sind Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Außerdem gilt die Befreiung für Personen, deren vollständige Impfung oder Genesung nicht länger als 3 Monate zurückliegt. In der Außengastronomie oder wenn eine Abholung von Speisen in einem geschlossenen Raum erfolgt, gilt 2G.



    Saarland:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Im Saarland gelten aktuell folgende Regelungen.

    Beherbergung:

    Im Tourismus gilt die 2G-Plus-Regelung für Hotelübernachtungen, Reisebusreisen, Schiffsreisen oder ähnliche touristische Angebote. Als Testnachweis werden seit dem 02. Dezember auch Selbsttests akzeptiert. Diese müssen jedoch unter Aufsicht des Verantwortlichen durchgeführt werden und gelten nur für den einmaligen Zutritt. Wer bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten hat ist von der 2G-Plus Regelung ausgenommen. Eine Ausnahme von der 2G-Plus Regelung gibt es in Notfällen. Wenn sich Reisende zum Beispiel durch den Ausfall von Zug- oder Flugverbindungen in einer Notlage befinden, dürfen diese unter 3G-Regeln beherbergt werden.

    Gastronomie:

    Zur Innengastronomie haben im Saarland aktuell nur Personen Zutritt, die geimpft oder genesen sind und darüber hinaus einen negativen Testnachweis erbringen können (2G-Plus). In der Außengastronomie zählt hingegen die 2G-Regelung.



    Sachsen:

    Update: 14.01.2022, 08:00 Uhr

    Die Regelungen in Sachsen wurden an die aktuelle Lage angepasst. So dürfen z.B. nun auch wieder touristische Reisen stattfinden.
    Die Lockerungen gelten jedoch ausschließlich und erst ab dem 5. Tag, wenn in Sachsen der Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz von 1.500, der Belastungswert auf Normalstation mit von Covid-Patienten belegten Betten von 1.300 und der Belastungswert auf Intensivstationen mit Covid-Patienten belegten Betten von 420 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten wird.

    Sind mehr als 650 Betten auf der Normalstation oder mehr als 180 Betten auf der Intensivstation mit Covid-Patienten belegt, gilt in Sachsen die Vorwarnstufe. Wird einer der Werte an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, sind die Lockerungen ab dem übernächsten Tag hinfällig und Sachsen befindet sich in der Überlastungsstufe.

    Aktuell befindet sich Sachsen in der Vorwarnstufe.

    Beherbergung:

    Touristische Übernachtungen sind in Sachsen unter Einhaltung der 2G-Plus-Regelung wieder erlaubt. Es dürfen demnach Personen, die geimpft oder genesen sind und einen aktuellen Testnachweis haben, Beherbergungsbetriebe betreten. Es gelten die gleichen Ausnahmen für die Testpflicht wie in der Gastronomie. Die Beherbergung von Gästen zu nicht-touristischen und sozialen Anlässen (z.B. Hochzeiten, Familienbesuche zu Weihnachten, etc.) ist unter Einhaltung der 3G-Regelung erlaubt. Hierfür muss bei der Anreise ein entsprechender Schnelltest- oder PCR-Testnachweis erbracht werden.

    Überlastungsstufe: In der Überlastungsstufe ist die Beherbergung aus touristischen Zwecken verboten. Geschäftsreisen und Reisen aus sozialen Zwecken (z.B. Verwandtenbesuch) unter Einhaltung der 3G-Regelung erlaubt.

    Gastronomie:

    Der Zugang zur Innengastronomie ist aktuell unter 2G-Plus Voraussetzungen gestattet. Personen, die einen 2G Nachweis (geimpft oder genesen) und darüber hinaus einen negativen Testnachweis erbringen können, ist der Zutritt demnach erlaubt. Ausgenommen von der Testpflicht sind Personen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung (Booster-Impfung) erhalten haben oder vollständig geimpft (zwei Impfungen) und an Corona erkrankt und genesen sind. Ebenfalls müssen vollständig geimpfte Personen keinen Testnachweis vorlegen, wenn die Impfung mindestens 14 Tage und maximal 3 Monate her ist.
    Ausnahmen von der 2G-Plus-Regelung bestehen beim Abholen von Speisen und Getränken sowie in der Außengastronomie, bei der aktuell 2G-Regeln gelten. Außerdem ist eine Bewirtung von nicht-touristischen Gästen in Beherbergungsbetrieben unter 3G erlaubt. Von 22:00 bis 06:00 gibt es in Sachsen eine Sperrstunde für Gastronomiebetriebe. Davon ausgenommen sind z.B. die Bewirtung von Gästen in Beherbergungsbetrieben. Ebenfalls gibt es keine zeitliche Begrenzung für das Abholen und Liefern von Speisen und Getränken.

    Überlastungsstufe: Befindet sich Sachsen in der Überlastungsstufe wird die Öffnungszeit der Gastronomiebetriebe auf 20 Uhr verkürzt.
    Hotspotregelung: Wird in einem Landkreis oder kreisfreien Stadt der Schwellenwert der 7-Tage-Inzidenz von 1.500 an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten, muss die Gastronomie ab dem übernächsten Tag (5. Tag) schließen. Ausnahmen bilden hier die Abholung und Lieferung von Speisen sowie die Bewirtung von Gästen in Beherbergungsbetrieben.



    Sachsen-Anhalt:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    In Sachsen-Anhalt gelten aktuell folgende Regelungen.

    Beherbergung:

    In Sachsen-Anhalt gilt aktuell für touristische Reisen die 2G-Regel. Eine 3G-Regelung greift hingegen bei Übernachtungen aus beruflichen oder medizinischen Gründen. Dabei muss bei Anreise ein negativer Testnachweis vorgelegt werden. Es kann sich für ein 2G-Plus-Zugangsmodell entschieden werden. Bei diesem Modell kann von Vorgaben zur Kapazitätsbegrenzung oder Abstandsregeln abgewichen werden.

    Gastronomie:

    Der Zugang zur Innen- und Außengastronomie ist zurzeit nur geimpften und genesen Personen erlaubt (2G). Betreiber können sich in der Gastronomie für ein 2G-Plus-Modell entscheiden und haben dadurch mit Erleichterungen hinsichtlich der Abstands- und Kapazitätsregelungen zu rechnen. Ausnahmen der 2G-Regelung bilden die Versorgung von Übernachtungsgästen und der Außer-Haus-Verkauf.



    Schleswig-Holstein:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Auch in Schleswig-Holstein hat die Landesregierung neue weitreichende Vorkehrungen zur Bekämpfung der Pandemie beschlossen. Es wurde ebenfalls vom Parlament die epidemische Lage festgestellt.

    Beherbergung:

    Zugang zu Beherbergungsbetrieben aus touristischen Gründen haben aktuell nur geimpfte und genesene Personen, die darüber hinaus einen negativen Testnachweis vorlegen können (2G+). Ausgenommen sind hierbei Personen die bereits geboostert sind, das heißt eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Wer eine schriftliche Bestätigung vorlegen kann, dass die Übernachtung aus geschäftlichen, beruflichen oder dienstlichen Gründen erfolgt, bekommt Zutritt auch mit einem 3G-Nachweis.

    Gastronomie:

    In Gastronomiebetrieben gilt aktuell, dass nur Geimpfte oder Genesene Zutritt haben, die darüber hinaus einen Testnachweis erbringen (2G+). Befreit von der Testpflicht sind Personen, die ihre Auffrischungsimpfung bereits erhalten haben und diese mindestens 14 Tage zurückliegt (Booster-Impfung). Die 3G-Regelung kommt zum Tragen, wenn die Bewirtung aus beruflichen, geschäftlichen oder dienstlichen Gründen und innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft erfolgt. Auch für Geschäftsreisende, die im Hotel bewirtet werden, gilt 3G, wenn dies räumlich getrennt von 2G-Gästen stattfindet. Außerdem gibt es eine Sperrstunde von 23:00 bis 05:00 Uhr.



    Thüringen:

    Update: 12.01.2022, 15:00 Uhr

    Auch in Thüringen gibt es weitreichende Regelungen, die dabei helfen sollen, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Es gilt flächendeckend Warnstufe 3.

    Beherbergung:

    Übernachtungen aus touristischen Zwecken können unter 2G-Regelungen stattfinden. 3G gilt bei notwendigen nicht-touristischen Übernachtungen.
    Hotspotregelung: Ab einer Inzidenz von über 1.000 an drei aufeinanderfolgenden Tagen gilt auch für touristische Übernachtungsangebote 2G-Plus. Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, müssen keinen Testnachweis erbringen. Dies gilt ab dem 15. Tag nach der Impfung.

    Gastronomie:

    Gaststätten haben sich in Thüringen aktuell an die Sperrzeit von 22:00 bis 05:00 zu halten. Außerhalb dieser Zeiten haben zur Innen- und Außengastronomie nur Gäste Zutritt, die einen 2G Nachweis erbringen können (Geimpft oder Genesen). Ausgenommen von der 2G Regel sind die Lieferung oder Abholung von Speisen.

    Überbrückungshilfe III Plus und Überbrückungshilfe IV für Hotels

    Bereits im vergangenen Jahr wurde die Verlängerung der Überbrückungshilfe angekündigt. Aktuell können Hotels noch die Überbrückungshilfe III Plus beantragen. Die Antragsfrist wurde bis zum 31. März 2022 verlängert. Die Überbrückungshilfe III Plus gilt für den Förderzeitraum von Juli 2021 bis Dezember 2021. Weitere Informationen dazu finden Sie auch im FAQ des Bundeswirtschaftsministeriums.

    Für den Zeitraum von Januar 2022 bis März 2022 steht Hotels die Überbrückungshilfe IV zur Verfügung. Auch bei diesen Hilfsgeldern bemisst sich die Förderhöhe an den Umsatzeinbrüchen der Fördermonate im Verhältnis zu den Vergleichsmonaten im Jahr vor der Corona-Krise, also 2019.

    Berechnung der Fixkostenerstattung der Überbrückungshilfe IV

    • Bei Umsatzeinbrüchen >70 Prozent = bis zu 90 Prozent der förderfähigen Fixkosten
    • Bei Umsatzeinbrüchen ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent = bis zu 60 Prozent der förderfähigen Fixkosten
    • Bei Umsatzeinbrüchen ≥ 30 Prozent und < 50 Prozent = bis zu 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten

    Außerdem erhalten Antragsberechtigte, die im Dezember 2021 und Januar 2022 durchschnittlich einen Umsatzeinbruch von 50 Prozent vorweisen können, einen Eigenkapitalzuschuss von 30 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung für jeden Fördermonat. Antragsberechtigte, die von Absagen der Advents- und Weihnachtsmärkte betroffen waren, können einen Eigenkapitalzuschuss von 50 Prozent auf die Summe der Fixkostenerstattung für jeden Fördermonat bekommen. Voraussetzung dafür ist, dass sie im Dezember 2021 einen Umsatzeinbruch von mindestens 50 Prozent vorweisen können. Weitere Informationen zur Überbrückungshilfe IV finde Sie im FAQ des Bundeswirtschaftsministeriums.

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