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Corona-Maßnahmen für die Hotellerie: Wo gilt was? – 3G, 2G oder doch 2G-Plus?

Bund-Länder-Beschlüsse: Was Hoteliers jetzt wissen müssen

Aufgrund der sich immer mehr zuspitzenden Lage, haben Bund und Länder am 18. November 2021 in einem Spitzengespräch drei Stufen entwickelt, in denen jeweils andere Corona-Maßnahmen gelten. Die Orientierungsgröße ist bei diesen Stufen die aktuell ausgewiesene Hospitalisierungsrate in den jeweiligen Bundesländern. Die Hospitalisierungsrate bestimmt sich durch die von Robert Koch-Institut gemeldeten Krankenhausaufnahmen von Corona-Patienten pro 100.000 Einwohner in einem Zeitraum von sieben Tagen.

Mehr zur Lage in Österreich und Regelungen nach Ende des Lockdowns für Hotellerie und Gastronomie finden Sie übrigens hier. Welche Corona-Maßnahmen derzeit in Gastronomie und Beherbergungsbetrieben in der Schweiz ergriffen werden müssen, lesen Sie hier hier.

Außerdem finden Sie hier Informationen zu den Änderungen der Überbrückungshilfe III Plus und der neuen Überbrückungshilfe IV für die Hotellerie.

Generell gilt:

Ab einem Hospitalisierungswert von 3 treten in betroffenen Ländern flächendeckend 2G-Regelungen in Kraft. Dies betrifft beispielsweise Veranstaltungen, gastronomische Einrichtungen, Hotels oder körpernahe Dienstleistungen.

Wird ein Wert von 6 überschritten, gilt die 2G-Plus-Regelung. In Bestimmten Einrichtungen können dann von den Ländern auch für Geimpfte und Genesene zusätzliche Testnachweise oder weitere Maßnahmen vorgeschrieben werden.

Bei der Überschreitung des Schwellenwertes von 9 können die Länder auch härtere Maßnahmen wie Kontaktbeschränkungen oder Verbote und Einschränkungen von Veranstaltungen verhängen.

Darüber hinaus steht es jedem Bundesland frei, eigene Warnsysteme und strengere Regelungen zu erlassen.

Am Dienstag, den 14. Dezember hat sich die Gesundheitsministerkonferenz darauf verständigt, dass die Testpflicht für Personen, die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, entfällt. Dabei muss die Auffrischungsimpfung 15 Tage zurückliegen, dann ist die vollständige Wirksamkeit erreicht.

Was das neue Infektionsschutzgesetz für die Hotellerie und Gastronomie bedeutet

Am Freitag, den 10. Dezember hat der Bundestag das neue Infektionsschutzgesetz zur Stärkung der Impfprävention gegen Covid-19 und zur Änderung weiterer Vorschriften im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie verabschiedet. So dürfen die Landesregierungen nicht mehr Reisen und Übernachtungsangebote untersagen. Ebenfalls dürfen Schließungen von Betrieben, Gewerben, Einzel- und Großhandel nicht mehr angeordnet werden. Einschränkungen in diesen Bereichen können nun nur noch beschlossen werden, wenn der Bund mitwirkt. Eine Ausnahme davon stellen jedoch gastronomische Einrichtungen, Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie Messen oder Kongresse dar. Die Änderungen treten erst einen Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft. Ebenfalls gelten diese Regelungen nicht für Maßnahmen, die vor dem 25. November 2021 in Kraft getreten sind. Diese können noch bis zum 15. Februar 2022 aufrechterhalten werden.

Bund und Länder beschließen neue Maßnahmen gegen die Omikron-Variante

Am 21.12.2021 diskutierten die Ministerpräsidenten und -präsidentinnen mit Blick auf die Ausbreitung der Omikron-Variante über den weiteren Vorgang während der Festtage. Für die Hotellerie wurden in der Bund-Länder-Runde keine weiteren Einschränkungen beschlossen. Spätestens zum 28.12.2021 müssen jedoch bundesweit Clubs und Diskotheken schließen, Tanzveranstaltungen sind verboten. Außerdem wurde betont, dass der Zugang zu Einrichtungen und Veranstaltungen der Kultur- und Freizeitgestaltung, wie Gaststätten, nur für Geimpfte und Genesene (2G) möglich ist. Optional kann eine 2G-Plus-Regelung eingeführt werden.

Die aktuellen Regeln im Überblick:

Stand: 14.01.2022 | Quelle: Landesverwaltungen | Alle Angaben ohne Gewähr


  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Bremen
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen
  • Sachsen-Anhalt
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

  • Anmerkungen: Die nachfolgenden Informationen zu den Regelungen in den Bundesländern sind eine Momentaufnahme (Stand 01.12.2021, 12:00 Uhr), die regelmäßig aktualisiert werden. Wir können nicht garantieren, dass diese langfristig gelten. Detaillierte Informationen finden Sie in den jeweilig gültigen Corona-Verordnungen der Bundesländer.



    Baden-Württemberg:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Seit dem 24.11.2021 befindet sich Baden-Württemberg in der Alarmstufe II. Diese gilt ab einer Hospitalisierungsinzidenz von 6 oder wenn die absolute Zahl von 450 bei der landesweiten Auslastung der Intensivbetten erreicht wird. Baden-Württemberg hat außerdem Ausnahmen der Testpflicht bei 2G-Plus für vier Personengruppen festgelegt. Von der Testpflicht nicht betroffen sind Personen, dessen Zweitimpfung nicht länger als sechs Monate zurückliegt, die eine Auffrischungsimpfung erhalten haben, die einen Genesenennachweis, der nicht älter als sechs Monate ist, vorweisen können oder Personen für die keine Empfehlung der STIKO zur Auffrischungsimpfung vorliegt.

    Beherbergung:

    Ab der Alarmstufe II ist der Zugang zur Hotellerie für Ungeimpfte nicht mehr gestattet (2G). Eine Ausnahme gibt es hier für geschäftliche oder dienstliche Übernachtungen (3G). Hierbei ist der Zutritt nach der Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltest oder PCR-Test erlaubt, dieser muss alle drei Tage erneut vorgelegt werden.

    Gastronomie:

    Seit Samstag, den 04. Dezember 2021 gilt, dass der Zutritt zur Innengastronomie nur geimpften oder genesenen Personen, die zusätzlich einen negativen Corona-Test vorweisen können, gestattet ist (2G-Plus). Es reicht hierfür ein Antigen-Schnelltest, der in einem Testzentrum durchgeführt wurde, aus. Personen, die ihre Drittimpfung bereits bekommen haben sind von der Testpflicht befreit. Auch bei der Außengastronomie gilt in der Alarmstufe II 2G-Plus. Diese Regelungen gelten auch für die Hotelgastronomie.



    Bayern:

    Update: 06.12.2021, 15:00 Uhr

    Die Corona-Ampel steht in Bayern aktuell auf Rot. Grundsätzlich wird in Bayern unterschieden zwischen Maßnahmen, die für das gesamte Bundesland gelten und Maßnahmen für Regionen, die eine 7-Tage-Inzidenz von über 1.000 vorweisen. In letzterem Fall müssen sowohl Gastronomie- als auch Beherbergungsbetriebe schließen.

    Beherbergung:

    Der Zugang zu Hotelbetrieben ist aktuell nur Geimpften und Genesenen gestattet (2G). Bei nicht-touristischen Aufenthalten, die zwingend erforderlich oder unaufschiebbar sind, gilt 3G. Hierbei muss ein aktueller PCR-Test bei Anreise vorgelegt und alle 72h ein erneuter PCR-Testnachweis erbracht werden.

    Gastronomie:

    Sowohl in der Außen- als auch in der Innengastronomie gilt aktuell eine Zugangsbeschränkung von 2G. Ebenfalls gibt es ab 22:00 Uhr bis 5:00 Uhr eine Sperrstunde.



    Berlin:

    Update: 06.12.2021, 15:00 Uhr

    In Berlin steht die Corona-Ampel aktuell auf Rot.

    Beherbergung:

    In der Hotellerie gilt in Berlin aktuell die 2G-Regelung. Demnach haben nur geimpfte oder genesene Personen Zutritt zu Hotels.

    Gastronomie:

    Bei der Innengastronomie gilt die 2G-Regelung. Im Außenbereich besteht eine 2G-Option für Betreiber. Wird diese nicht angewandt gelten zusätzliche Regelungen: Speisen und Getränke dürfen nur am Tisch verzehrt werden, ein Abstand von 1,5 m muss zwischen Tischen gegeben sein und die Benutzung von sanitären Anlagen ist nur Personen, die unter 2G fallen gestattet.



    Brandenburg:

    Auf Grundlage der 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz, der verfügbaren intensivmedizinischen Behandlungskapazitäten, der 7-Tage-Inzidenz und der Impfquote wurde am 23. November eine neue Corona-Verordnung in Brandenburg erlassen.

    Beherbergung:

    Grundsätzlich gilt in Beherbergungsstätten, dass der Zugang nur Geimpften oder Genesenen gestattet ist (2G). Ausnahmen hiervon stellen Ferienwohnungen, Ferienhäuser, Campingplätze, Wohnmobilstellplätze und Charterboote mit Übernachtungsmöglichkeit dar, hier gilt 3G. Eine weitere Ausnahme sind Reisen zum geschäftlichen oder dienstlichen Zweck. Auch hier ist der Zutritt getesteten Personen gestattet.

    Gastronomie:

    In der Gastronomie gilt in Brandenburg aktuell generell die 2G-Regelung. Ein ausschließlicher Außerhausverkauf ist von dieser Regelung nicht betroffen.



    Bremen:

    Update: 06.12.2021, 15:00 Uhr

    Aktuell gilt in Bremen die Corona-Warnstufe 2.

    Beherbergung:

    Zugang zu Beherbergungsbetrieben ist sowohl geimpften, genesenen als auch getesteten Personen, insofern diese geschäftlich verreisen gestattet. Dabei muss ein negatives Testergebnis bei der Anreise und zweimal wöchentlich vorgelegt werden. Es kann sich auch für ein 2G-Modell entschieden werden, bei dem Abstandsbeschränkungen und das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen wegfallen. Bei touristischen Reisen greift generell die 2G-Regelung.

    Gastronomie:

    Für die Innengastronomie gilt es ein 2G-Konzept anzuwenden. Für die Außengastronomie sind bisher keine Beschränkungen erlassen worden.



    Hamburg:

    Aufgrund von rasant steigenden Corona-Fällen wurde in Hamburg die 2G-Regelung auf viele Bereiche ausgeweitet.

    Beherbergung:

    Der Zutritt zu Beherbergungsbetrieben ist nur Geimpften und Genesenen erlaubt (2G).

    Gastronomie:

    Es gilt sowohl bei der Innen- als auch bei der Außengastronomie ein 2G-Zugangsmodell. Der ausschließlicher Außerhausverkauf ist von dieser Regelung nicht betroffen.



    Hessen:

    Update: 16.12.2021, 11:00 Uhr

    Am 30. November hat die hessische Landesregierung Verschärfungen bezüglich der aktuell geltenden Corona-Maßnahmen bekannt gegeben. Die neuen Maßnahmen gelten seit dem 05. Dezember 00:00 Uhr. Ab dem 16. Dezember gibt es in Hessen neue Hotspot Regelungen. Diese greifen, wenn die Inzidenz in kreisfreien Städten und Landkreisen an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 350 liegt.

    Beherbergung:

    Reisende die aus touristischen bzw. privaten Gründen übernachten, müssen entweder geimpft oder genesen sein (2G). Bei geschäftlichen Reisen muss der Gast bei Anreise sowie an jedem darauffolgenden Tag ein negatives Testergebnis (Antigen-Schnelltest/PCR-Test) vorgelegt werden (3G).
    Hotspot-Regelung: Sowohl bei touristischen als auch bei nicht-touristischen Reisen haben Gäste nur Zutritt, wenn sie geimpft oder genesen sind und darüber hinaus einen negativen Testnachweis erbringen können (2G-Plus).

    Gastronomie:

    In der Außengastronomie gelten aktuell keinerlei Zugangsbeschränkungen. Für die Innengastronomie gilt hingegen als Grundregel, dass nur geimpfte oder genesene Personen Zutritt haben (2G). Es konnte bisher freiwillig ein 2G-Plus Modell, bei dem auch Geimpfte und Genesene einen aktuellen negativen Testnachweis brauchen, umgesetzt werden, bei dem dann die Abstands- und Maskenpflicht entfallen sind. Seit dem 05.12.21 entfällt das 2G-Plus-Optionsmodell. Es müssen demnach auch unter 2G Abstände eingehalten und die Masken aufbehalten werden.
    Hotspot-Regelung: Zutritt zur Innengastronomie ist nur unter 2G-Plus gestattet. In der Außengastronomie gilt in Hotspots 2G.



    Mecklenburg-Vorpommern:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    In Mecklenburg-Vorpommern ist die Corona-Ampel auf Gelb. Seit dem 01.Dezember 2021 gelten landesweit weitere Schutzmaßnahmen.

    Beherbergung:

    Für Beherbergungsbetriebe gilt aktuell die 2G-Plus-Regelung: Zutritt haben ausschließlich Genesene und Geimpfte mit negativen Testnachweis. Darüber hinaus muss der negative Testnachweis alle 3 Tage erneut erbracht werden. Bei Ferienhäusern oder Ferienwohnungen ohne Gemeinschaftseinrichtungen ist ein Test bei der Anreise ausreichend. Eine weitere Ausnahme von der 2G-Plus-Regel gibt es bei Aufenthalten aus beruflichen, medizinischen oder zwingend sozialethischen Gründen. In diesen Fällen dürfen auch nicht immunisierte Gäste beherbergt werden, diese müssen sich jedoch täglich testen lassen.

    Gastronomie:

    Auch für den Innenbereich der Gastronomie gilt die 2G-Plus-Regelung. Es haben demnach nur Geimpfte und Genesene mit einem tagesaktuellen negativen Testnachweis Zugang. Als Tests werden auch Selbsttests akzeptiert. Die Testung muss dann jedoch vor Ort und unter Aufsicht von geschultem Personal durchgeführt werden. Für die Außengastronomie gibt es aktuell keine Zugangsbeschränkungen.



    Niedersachsen:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Erst kürzlich wechselte Niedersachsen in die höhere Warnstufe 2. Seitdem sind die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus verschärft worden. Ab dem 24. Dezember wechselt Niedersachsen in die Warnstufe 3. Damit führt das Bundesland eine allgemeine „Weihnachts- und Neujahrsruhe“ ein.

    Beherbergung:

    Die Beherbergung ist nur noch unter 2G-Plus-Regelungen erlaubt. Zutritt haben demnach zur Hotellerie nur noch geimpfte und genesene Personen mit aktuellem negativen Testnachweis. Der Testnachweis muss bei Anreise sowie zweimal wöchentlich vorgelegt werden. Wer in Niedersachsen bereits seine Auffrischungsimpfung erhalten hat, ist von der Testpflicht befreit. Wer nachweisen kann, dass er nach vollständiger Impfung an Corona erkrankt war und genesen ist, braucht ebenfalls keinen Testnachweis. Von der 2G-Plus Regelung kann abgesehen werden, wenn nur 70 Prozent der Kapazitäten im Hotel ausgelastet werden. Es gilt dann wieder 2G. 3G gilt bei beruflicher Aus-, Fort- und Weiterbildung.

    Gastronomie:

    Für den Zugang zur Innengastronomie müssen Geimpfte und Genesene zusätzlich einen negativen Testnachweis vorlegen (2G-Plus). Gastronomen können sich für ein 2G Modell entscheiden, wenn sie nur maximal 70 Prozent ihrer freien Plätze vergeben. Wer in Niedersachsen bereits seine Auffrischungsimpfung erhalten hat, ist von der Testpflicht befreit. Wer nachweisen kann, dass er nach vollständiger Impfung an Corona erkrankt war und genesen ist, braucht ebenfalls keinen Testnachweis bei 2G-Plus. In der Außengastronomie gilt 2G. Ab dem 24. Dezember gilt auch hier 2G-Plus.



    Nordrhein-Westfalen:

    Update: 06.12.2021, 15:00 Uhr

    In der aktuellen Verordnung gibt es zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Corona-Virus auch in Nordrhein-Westfalen strengere Zugangsregelungen.

    Beherbergung:

    Bei touristischen Übernachtungen gilt aktuell die 2G-Regelung. Bei nicht-touristischen Übernachtungen haben neben geimpften und genesenen Gästen auch Getestete Zutritt. Ein Testnachweis bei Nicht-Immunisierten muss sowohl bei der Anreise als auch nach zwei Tagen vorgelegt werden.

    Gastronomie:

    Für die gesamte Gastronomie in Nordrhein-Westfalen gilt flächendeckend 2G. Sowohl zur Außen- als auch Innengastronomie haben nur immunisierte Personen Zugang. Diese Regelung gilt nicht, wenn Speisen und Getränke lediglich abgeholt werden.



    Rheinland-Pfalz:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Auch wenn die Situation in Rheinland-Pfalz zurzeit im Vergleich zu anderen Bundesländern entspannt ist, ist es wichtig, auch hier das Infektionsrisiko zu minimieren und eine Überlastung der Intensivstationen vorzubeugen.

    Beherbergung:

    Seit dem 4. Dezember 2021 müssen sich Beherbergungsbetriebe an die 2G-Plus-Regelungen halten und haben nicht-geimpften und nicht-genesenen Personen den Zugang zu verweigern. Darüber hinaus benötigen Geimpfte und Genesene einen negativen Testnachweis. Es entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben.

    Gastronomie:

    Seit dem 4. Dezember ist auch der Zugang zur Innengastronomie nur Geimpften oder Genesenen mit aktuellem negativem Test erlaubt (2G-Plus). Selbsttests unter Aufsicht sind dabei ausreichend. Es entfällt die Testpflicht für Menschen, die bereits eine Auffrischungsimpfung gegen Corona erhalten haben. Für die Außengastronomie gilt 2G.



    Saarland:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Die saarländische Landesregierung ergreift aufgrund der angespannten Pandemie-Lage alle notwenigen Maßnahmen, um die rasante Ausbreitung zu verlangsamen und einzudämmen. Seit dem 17. Dezember gelten auch hier neue Corona-Regeln.

    Beherbergung:

    Im Tourismus gilt die 2G-Plus-Regelung für Hotelübernachtungen, Reisebusreisen, Schiffsreisen oder ähnliche touristische Angebote. Als Testnachweis werden seit dem 02. Dezember auch Selbsttests akzeptiert. Diese müssen jedoch unter Aufsicht des Verantwortlichen durchgeführt werden und gelten nur für den einmaligen Zutritt. Wer bereits eine Auffrischungsimpfung (Booster) erhalten hat ist von der 2G-Plus Regelung ausgenommen. Eine Ausnahme von der 2G-Plus Regelung gibt es in Notfällen. Wenn sich Reisende zum Beispiel durch den Ausfall von Zug- oder Flugverbindungen in einer Notlage befinden, dürfen diese unter 3G-Regeln beherbergt werden.

    Gastronomie:

    Auch in der Innengastronomie gilt im Saarland die 2G-Plus-Regel. Die Abholung von Speisen ist jedoch auch nicht immunisierten Personen gestattet. Im Außenbereich gilt seit dem 02. Dezember außerdem 2G. Hinsichtlich der Testung gelten die gleichen Regeln wie für Beherbergungsbetriebe.



    Sachsen:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Um die 4. Welle der Pandemie einzudämmen wurden am 10. Dezember 2021 Änderungen der Corona-Notfallverordnung beschlossen. Diese sind seit dem 13. Dezember in Kraft getreten.

    Beherbergung:

    Touristische Übernachtungen sind nach aktuellen Regelungen untersagt. Beherbergung von Gästen zu nicht-touristischen und sozialen Anlässen (z.B. Hochzeiten, Familienbesuche zu Weihnachten, etc.) ist unter Einhaltung der 3G-Regelung erlaubt. Hierfür muss bei der Anreise ein entsprechender Schnelltest- oder PCR-Testnachweis erbracht werden.

    Gastronomie:

    In der Gastronomie in Sachsen ist die Öffnung aktuell nur zwischen 6:00 Uhr und 20:00 Uhr zulässig. Zugang haben sowohl Genesene als auch Geimpfte. Die 2G-Regelung gilt hingegen nicht für die Bewirtung von Gästen in Beherbergungsbetrieben und bei der Abholung von Speisen.
    Hotspot-Regelung: Wenn in Landkreisen oder kreisfreien Städten die 7-Tages-Inzidenz an 3 aufeinanderfolgenden Tagen über einem Wert von 1500 liegt, ist am darauffolgenden Tag eine Öffnung von Gastronomiebetrieben untersagt.



    Sachsen-Anhalt:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Auch die Lage in Sachsen-Anhalt bleibt weiter angespannt. Für die Hotellerie und Gastronomie gelten folgende Maßnahmen:

    Beherbergung:

    In Sachsen-Anhalt gilt aktuell für touristische Reisen die 2G-Regel. Eine 3G-Regelung greift hingegen bei Übernachtungen aus beruflichen und medizinischen Gründen. Dabei muss bei Anreise ein negativer Testnachweis vorgelegt werden. Es kann sich ebenfalls für ein 2G-Plus-Zugangsmodell entschieden werden. Dadurch kann von Vorgaben zur Kapazitätsbegrenzung oder Abstandsregeln abgewichen werden.

    Gastronomie:

    Der Zugang zur Innengastronomie ist nur immunisierten Personen erlaubt (2G). Auch in der Gastronomie können sich Betreiber für ein 2G-Plus-Modell entscheiden und haben dadurch ebenfalls mit Erleichterungen hinsichtlich der Abstands- und Kapazitätsregelungen zu rechnen. Die Außengastronomie unterliegt aktuell keinen Beschränkungen.



    Schleswig-Holstein:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Auch die Landesregierung in Schleswig-Holstein hat weitreichende Vorkehrungen zur Bekämpfung der Pandemie beschlossen.

    Beherbergung:

    Seit dem 15. Dezember gilt in Beherbergungsbetrieben die 2G-Plus Regelung. Von der Testpflicht entbunden sind Personen die bereits eine Auffrischungsimpfung erhalten haben. Diese muss mindestens 14 Tage zurückliegen.

    Gastronomie:

    In Innenräumen von gastronomischen Einrichtungen gilt das 2G-Modell, der Eintritt ist also nur Geimpften und Genesenen erlaubt. Bei einer Bewirtung aus beruflichen oder dienstlichen Gründen innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft gilt 3G als Ausnahme. Auch für Geschäftsreisende, die im Hotel bewirtet werden, gilt 3G, wenn dies räumlich getrennt von 2G-Gästen stattfindet. Für den Außenbereich gelten keine Einschränkungen. Wollen Gäste jedoch die Toilette benutzen, müssen sie eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.



    Thüringen:

    Update: 20.12.2021, 11:00 Uhr

    Um das Infektionsgeschehen einzudämmen wurden auch in Thüringen härtere Maßnahmen erlassen. Es gelten in Thüringen ab dem 20. Dezember außerdem neue Hotspot Regelungen, die auch die Gastronomie und Hotellerie betreffen.

    Beherbergung:

    Touristische Übernachtungen können unter 2G-Regeln stattfinden. Übernachtungen aus nicht-touristischen Gründen unterliegen der 3G-Regelung.
    Hotspot-Regelung: Ab einer Inzidenz von über 1000 an 3 aufeinanderfolgenden Tagen gilt auch für touristische Übernachtungsangebote 2G-Plus.

    Gastronomie:

    Sowohl in der Innen- als auch der Außengastronomie gilt 2G. Ungeimpfte Personen haben keinen Zutritt mehr. Ab 22:00 Uhr gibt es eine Sperrstunde für die Gastronomie.
    Hotspot-Regelung: Für Gaststättenbetriebe gilt ab einer Inzidenz von über 1000 an 3 aufeinanderfolgenden Tagen die 2G-Plus Regelung. Ab einer Inzidenz von über 1500 müssen Gaststätten schließen, erlaubt bleibt die Lieferung und Abholung von Speisen und Getränken.

    Mehr zu aktuellen Regelungen und Maßnahmen für die Hotellerie und Gastronomie

    Eine detaillierte Übersicht zu den einzelnen Regelungen bietet z.B. der Dehoga Bundesverband. Es kann hier jedoch aufgrund der häufigen Anpassungen zu Verzögerungen bei den Aktualisierungen kommen.



    Die Überbrückungshilfe III Plus und Überbrückungshilfe IV: Das ändert sich für Hoteliers

    Am 31.12.2021 läuft die Überbrückungshilfe III Plus aus. Die Wirtschaftshilfen werden im wesentlichen ab Januar 2022 bis März 2022 unter dem Namen Überbrückungshilfe IV weitergeführt. Als Voraussetzung einer Hilfezahlung für Hotels gilt auch weiterhin ein Rückgang des Umsatzes um mehr als 30 Prozent.

    Was hat sich nun bei der Überbrückungshilfe III Plus geändert? Bei einer freiwilligen Schließung des Betriebs wurde bisher keine Überbrückungshilfe gezahlt. Die aktuellen Voraussetzungen wurden nun vom Bundeswirtschaftsministerium gelockert. Aufgrund der flächendeckenden Zutrittsbeschränkungen, kann es für einen Betrieb unter Umständen unwirtschaftlich sein, normale Öffnungszeiten aufrechtzuerhalten. Am 14. Dezember stellte das Bundeswirtschaftsministerium deshalb klar: Auch Unternehmen ohne Vorlage einer konkreten Schließungsverfügung können Überbrückungshilfe III Plus beantragen. Vorausgesetzt, sie können nachweisen, dass ein laufender Geschäftsbetrieb unwirtschaftlich wäre. Die Regelung gilt für den Zeitraum vom 01.November bis 31. Dezember 2021.

    Das Unternehmen muss einem prüfenden Dritten glaubwürdig und deutlich beschreiben, wie die staatlichen Corona-Zutrittsbeschränkungen oder andere Maßnahmen (Verbot von touristischen Übernachtungen) den Geschäftsbetrieb wirtschaftlich erschweren. Zum Beispiel, wenn die Umsatzerlöse bei einer normalen Öffnung nicht mehr ausreichen würden, die anfallenden variablen Kosten zu decken. Wenn der Antrag bewilligt wird, erhält der Beherbergungsbetrieb bei Umsatzeinbrüchen von mindestens 30 Prozent im Vergleich zum Jahr 2019 eine Erstattung der laufenden Fixkosten. Die DEHOGAS empfehlen den Zusammenhang der neuen Corona-Maßnahmen und die darauf basierenden Umsatzrückgänge sorgfältig zu dokumentieren. Mehr Informationen zur Überbrückungshilfe finden Sie in den FAQs des Bundeswirtschaftsministeriums.



    Die aktuelle Lage in Österreich und Regelungen nach dem Lockdown

    Die nachfolgenden Informationen zu den Regelungen in den Bundesländern sind eine Momentaufnahme (Stand 20.12.2021, 11:00 Uhr). Wir können nicht garantieren, dass diese langfristig gelten. Detaillierte Informationen finden Sie in der aktuell gültigen Verordnung der Bundesländer.

    Für die Einreise nach Österreich ist ab dem 20. Dezember ein 2G Nachweis und ein PCR-Testergebnis vorzuweisen.

    Öffnungen der Hotellerie und Gastronomie in Österreich

    Seit dem 12. Dezember ist der Lockdown in Österreich für Genesene und Geimpfte beendet. Beherbergungs- und Gastronomiebetriebe dürfen wieder öffnen. Als Mindestanforderung gilt nun die 2G-Regelung, es haben demnach nur geimpfte und genesene Personen Zutritt zu gastronomischen Betrieben und Hotels. In der Gastronomie gibt es darüber hinaus ab 23 Uhr eine Sperrstunde für alle Lokale. Voraussichtlich wird die Nachtgastronomie frühestens nach dem 10. Januar 2022 wieder möglich sein. Weiterhin gibt es ein Verbot von Stehgastronomie und ein Verbot von Barbetrieb. Auch im Außenbereich ist der Zutritt nur mit einem gültigen 2G-Nachweis erlaubt. Jedes Bundesland kann darüber hinaus individuell strengere Regeln festlegen.

    Tirol, Vorarlberg und Burgenland

    In Tirol, Vorarlberg und Burgenland hat die Hotellerie und Gastronomie seit dem 12. Dezember wieder geöffnet.

    Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark

    Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und die Steiermark halten bis zum 17. Dezember am Lockdown fest. Eine Öffnung ist für danach geplant.

    Wien

    In Wien öffnen die Beherbergungsbetriebe ab dem 20. Dezember wieder ihre Türen.



    Das gilt aktuell für Hotels und Restaurants in der Schweiz

    Die nachfolgenden Informationen zu den Regelungen in der Schweiz sind eine Momentaufnahme (Stand 20.12.2021, 11:00 Uhr). Wir können nicht garantieren, dass diese langfristig gelten. Detaillierte Informationen finden Sie in der aktuell gültigen Covid-19-Verordnung.

    Alle Einreisenden müssen mindestens einen negativen Testnachweis erbringen. Ungeimpfte Personen müssen darüber hinaus ebenfalls einen zweiten Testnachweis am 4. bis 7. Tag nach Einreise vorweisen.

    Aktuelle Regeln in der Innen- und Außengastronomie

    In der 3Schweiz gilt in der Innengastronomie die 2G-Zugangsregelung. Es kann sich freiwillig für ein 2G-Plus-Modell entschieden werden. Dann entfällt die Sitz- und Maskenpflicht für Gäste. Im Außenbereich können sich Betreiber entscheiden, ob es eine Zugangsbeschränkung geben soll oder nicht. Werden keine Beschränkungen erlassen, müssen die Abstandsregeln eingehalten werden.

    Aktuelle Regeln für Beherbergungsbetriebe

    Für den Aufenthalt im Hotel sowie das Einchecken und den Gang zum Zimmer gilt keine Zertifikatspflicht. Es hat demnach aktuell jeder Zugang zu Beherbergungsbetrieben. Der Zugang zu den übrigen Bereichen des Hotels, zum Beispiel Hotelbar, Speisesaal, Fitness- und Wellnessbereich, ist hingegen nur unter 2G-Regeln erlaubt.

    Den Beherbergungsbetrieben steht es frei die 3G-Regelung auf den gesamten Betrieb auszuweiten. Ebenfalls können sie den Zugang auf geimpfte oder genesene Personen einschränken (2G) womit die Maskenpflicht entfällt.

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